Stora Enso

Was passiert mit Stora Enso in Zentraleuropa?

Ein Artikel von Martina Nöstler (für holzkurier.com bearbeitet) | 14.11.2025 - 12:32

Zwar nehme das betroffene Geschäft in einem attraktiven Markt eine starke Position ein, es biete jedoch keine strategischen oder operativen Synergien mit den zentralen Aktivitäten von Stora Enso im Bereich erneuerbarer Verpackungen, heißt es.

Im Rahmen der strategischen Überprüfung werden verschiedene Szenarien für das betroffene Geschäft und dessen Vermögenswerte begutachtet, darunter auch eine mögliche Veräußerung, um den Fokus von Stora Enso auf erneuerbare Materialien und Verpackungslösungen weiter zu schärfen.
Die Sägewerke in Nordeuropa – einschließlich der Weiterverarbeitung in Schweden, Finnland, Estland und Lettland – sind nicht Teil der Überprüfung. Dieser Geschäftsbereich bleibt für Stora Enso weiterhin von strategischer Bedeutung.

Stora Enso zählt zu den größte Schnittholzproduzenten Europas. Die sieben Sägewerke verfügen über eine Produktionskapazität von rund 3 Mio. m³ und bieten ein breites Sortiment an Schnittholzprodukten und Massivholzkomponenten. Diese Einheit steht für rund 50 % des Umsatzes im Segment Wood Products, informiert Stora Enso. In den vergangenen Jahren hat Stora Enso führende Gebäudelösungen entwickelt, die innovative Konzepte, Dienstleistungen und ein umfassendes Produktportfolio für den klimafreundlichen Holzbau bereitstellen.

Stora Enso plant, im Jahr 2026 ein Update zu dieser strategischen Überprüfung zu geben. Bis dahin wird der Betrieb wie gewohnt fortgeführt – mit dem anhaltenden Ziel, Kunden qualitativ hochwertige und wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen zu bieten.

Am 1. Juli übernahm Eduard Reutner für die gesamte südliche Produktionseinheit von Stora Enso die Geschäftsführung von Langzeit-Chef Herbert Jöbstl.