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Geschäftslage der deutschen Nadelholzbetriebe im IV. Quartal 2016 © DeSH

IV. Quartal 2016 für Nadelholzbetriebe gut verlaufen

Ein Artikel von Martina Nöstler (für Timber-Online bearbeitet) | 24.02.2017 - 07:40
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Geschäftslage der deutschen Nadelholzbetriebe im IV. Quartal 2016 © DeSH
Der Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie (DeSH) gelangt in der Marktumfrage unter 72 Mitgliedsunternehmen zur Geschäftslage für Nadelholzbetriebe im IV. Quartal 2016 zu einem befriedigenden Ergebnis, da die Ziele und Erwartungen erreicht worden sind. 55% der befragten Betriebe aus allen Größenklassen teilten diese Einschätzung. Die DeSH-Umfrage kommt damit zu einem anderen Ergebnis als die ifo-Umfrage zur Marktsituation der Nadelholzsäger im Januar 2017. Nach den Erkenntnissen des DeSH sind Lage und Ausblick positiv zu bewerten. Die Versorgungslage hat sich laut der vom DeSH befragten Nadelholzbetriebe kaum verändert: 78% bezeichneten sie als „gut“ und „befriedigend“. Der positive Trend hält seit dem III. Quartal 2015 mit einer leichten Eintrübung an.

Der DeSH bemerkt beim Nadelholz einen deutlichen Absatzrückgang seit Mitte November 2016. Dies führte zu einer vorzeitigen Rücknahme der Produktionsleistungen. Aufgrund der Wetterlage im Januar und Februar sind die Einschlagsaison und die Bautätigkeit später gestartet. Die Margensituation verschlechtert sich somit kurzfristig im I. Quartal und wird voraussichtlich auch im II. Quartal unter Druck sein, analysiert der DeSH. Den Ausblick für der Nadelholzbetriebe in den nächsten sechs Monaten schätzt der Verband aufgrund der erwartet hohen Bautätigkeit jedoch wieder optimistischer ein.

Die Laubholzsäger konstatierten im Rahmen der DeSH-Umfrage eine leichte Eintrübung ihrer Geschäftslage im IV. Quartal 2016. Die Gesamtsituation beurteilen die Betriebe dennoch positiv (23% gut, 58% befriedigend) und sehen sich in der Regel gut versorgt. Der Ausblick für die nächsten sechs Monate ist aus Sicht der Laubholzsäger neutral.

Beim Restholz sieht der DeSH Erfolge, insbesondere bei Spänen. Dies ist vor allem auf die positive Pelletsbedarfsentwicklung zurückzuführen.

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