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OSB-Kühlsternwender von Siempelkamp © Siempelkamp

11%-Umsatzplus mit deutschen Holzbearbeitungsmaschinen

Ein Artikel von Dinah Urban (für Timber-Online bearbeitet) | 21.04.2017 - 13:22
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OSB-Kühlsternwender von Siempelkamp © Siempelkamp

Mit einem Umsatzzuwachs um 11% gegenüber 2015 schlossen deutsche Holzbearbeitungsmaschinen-Hersteller das vergangene Jahr ab. Als Produktionsstandort schnitt die Bundesrepublik schlechter ab, als vom Verband des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus (VDMA) vermutet. Mit einem Produktionswertplus von 2,3% auf 2,87 Mrd. € wurde der Rekord aus dem Jahr 2007 (3,02 Mrd. €) noch nicht übertroffen.

Die Internationalisierung großer Konzerne der Branche sowie die unterschiedlichen Erhebungsverfahren des Statistischen Bundesamtes können diese Diskrepanz zur Folge haben, informiert man. So werden Dienstleistungen, welche überpropotional an Bedeutung gewonnen haben, zwar in der Umsatz- jedoch nicht in der Produktionsstatistik berücksichtigt. Die auffallend steile Importkurve aus China (+12%) sowie Polen (+10%) und der Tschechischen Republik (+24) lasse außerdem vermuten, dass die globale Vernetzung eine genaue Erfassung der einzelnen Landesdaten erschwert. Mit +25% schraubte auch Österreich seine Importe nach oben.

Der Export deutscher Holzbearbeitungsmaschinen legte 2016 um 8% auf einen Wert von 2 Mrd. € zu. Die USA war mit 204 Mio. € und +13% Spitzenreiter. China war mit +20% auch hier vorn mit dabei. Nach Polen nahmen die Exporte um 23% zu. Für 2017 rechnet der VDMA erneut mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich.