Der Druck von Konzernleitungen der Zellstoffunternehmen und der Holzwerkstoff-Industrie auf ihre Holzeinkaufsorganisationen steigt. Der Spielraum der Holzeinkäufer in den vor allem in der zweiten Junihälfte geplanten Verhandlungen ist gering. Gleiches gilt aber auch für die Gegenseite, die Restholz liefernden Sägewerke. Deren wirtschaftliche Lage lässt kaum Zugeständnisse bei den Preisen zu. Für die Restholzpreise im 3. Quartal werden die Produktionsentwicklung in der Sägeindustrie und der Pelletswerke ein entscheidender Faktor bleiben. Mögliche Abstellmaßnahmen in der Zellstoffindustrie werden immer stärker zum Thema.
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