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Deutschland

Deutscher Heizungsmarkt: das zweite Jahr in Folge rückläufig

Ein Artikel von Philipp Matzku (für holzkurier.com bearbeitet) | 03.02.2026 - 14:29
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Der geringe Absatz an Heizsystemen setzt die Hersteller aus Sicht des BDH „vor ernste wirtschaftliche Herausforderungen” © Holzkurier

2023 wurden in Deutschland noch 1,3 Mio. Wärmeerzeuger verkauft. Mit Ausnahme der beiden Jahre 2014 und 2016 ist der Gesamtabsatz an Heizsystemen seit 2010 (612.500 Stück) kontinuierlich gestiegen. 2022 erreichte er 980.000 Einheiten, um dann um 34% auf den Rekordwert von 1,3 Mio. 2023 zu steigen. 2024 ging der Absatz um 46% auf 713.000 Heizsysteme zurück. Der durchschnittliche Gesamtmarkt der vergangenen Dekade lag bei rund 800.000 Geräten pro Jahr, so der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der die Zahlen im Rahmen seiner Jahresbilanz präsentierte.

Der BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt sieht den „Produktionsstandort für Heizungsanlagen in Deutschland unter Druck“.  Das Gebäudeenergiegesetz 2023 hat aus Sicht Staudts das Vertrauen der Verbraucher zerstört. „Verbraucher handeln rational: Solange die politischen Rahmenbedingungen unklar sind, werden Investitionen in neue Heizungen aufgeschoben.“

Der Absatz von Wärmepumpen stieg von 193.000 Anlagen im Jahr 2024 um 55% auf 299.000 im Jahr 2025. Holzbasierte Heizungen legten um 23% auf 29.000 zu. Gleichzeitig sank der Absatz von Ölheizungen im Jahresvergleich von 85.000 auf 22.500 Stück. Der Verkauf von Gasheizungen reduzierte sich in Deutschland um 215.000 Einheiten auf 845.000 Stück im Jahr 2025.

Die prozentualen Veränderungen basieren auf den tatsächlichen Werten der jeweils erhobenen Statistik des BDH. Anschließend werden diese auf die Gesamtmarktgröße hochgerechnet und gerundet.