Ökologisches, energieeffizientes, kostengünstiges schnelles Bauen - das war der Inhalt des Fachseminars Holzbau-Architektur in Vorarlberg am Holztechnikum in Spittal/Drau. Am 18. März wurde dieses von proHolz Kärnten und dem Technikum Kärnten in Spittal/Drau im Rahmen der Holzbaugespräche veranstaltet. Moderiert wurde die 6. Seminarreihe und das 15. Holzbaugespräch von DI Kurt Pock, FH-Technikum Kärnten.
Architekt DI Walter Unterrainer, Feldkirch, gab einen Werkbericht anhand von Fotos seiner neuesten Holzbauten. Langlebig Bauen. „Was passiert mit dem Haus in 15 Jahren, dass muss ich mich fragen. Überlegungen, ein Haus zu teilen oder zusammenschließen werden dabei angestellt”, erklärte Unterrainer. Das Denken in Lebens-Zyklen verschiedener Bauteile ist ein weiterer wichtiger Punkt.
Unterrainer betreibt seit 1980 ein Atelier in Feldkirch. Er ist auf Niedrigenergiearchitektur spezialisiert.
Unterrainer baut zu 80% in Passivhaus-Bauweise. Der Vorteil des Holzes ist, dass es von 40° C in Australien bis - 30° C in Helsinki in vielen Ländern seinen Einsatz finden kann.Muss: konstruktiver Holzschutz. „Ein wesentliches Thema ist das Altern von Holz”, so Unterrainer. Die Menschen lehnen verwittertes Holz oft ab, man sollte aber nicht vergessen, dass vergrauen ein Qualitätsmerkmal sein kann. Unterrainer würde nie ein gemauertes Haus mit Holz verkleiden, gleich wie er nie ein Holzhaus verputzen würde. „Holzbau ohne konstruktiven Schutz ist unmöglich. Holz braucht ein Vordach, aber dieses kann auch 3 cm breit sein”, erläuterte Unterrainer.
1988 baute er gemeinsam mit Hermann Kaufmann und Sture Larsen die 1. Solarschule Österreichs. Diese Volksschule wurde schon oftmals untersucht, weil man sie seit 15 Jahren nicht nachbehandeln musste. Grund dafür ist die Kollektorfassade, mit einem Anstrich aus Acrylfarbe auf sägerauem Holz. „Dieses saugt besser auf und wäscht weniger aus”, so Unterrainer.Bauen in der Halle, montieren vor Ort. Das 1. Kartonwabenhaus wurde in Bregenz gebaut. 1997 wurde die 1. Passivhaus-Wohnanlage errichtet. 4 Wohnungen sind 2-geschossig und 2 Einheiten 3-geschossig. Die Südfassade ist verglast, auf die Terrasse geht man 3 Stufen nach unten, damit die Aussicht erhalten bleibt. Diese Anlage gefiel dem Architekten so gut, dass er jetzt selbst darin wohnt.
Bis jetzt hat noch jedes Passivhaus von Unterrainer das Zertifikat nach dem Blowerdoor-Test erhalten. „Kürzlich wurde in Steyr das 1. zertifizierte Passivbürohaus in Österreich fertiggestellt. Dieses steht neben einem denkmalgeschützten 4-Kanthof und fügt sich perfekt in die Umgebung ein”, so Unterrainer.
Ein weiteres Holzbaugespräch findet am 29. April um 18 Uhr im Technikum Kärnten statt. Ing. Erwin Thoma, Goldegg, wird über den Holzmassivbau - die Synthese von Tradition mit Moderne, neue bauphysikalische Dimensionen durch metall- und leimfreie Vollholzsysteme referieren.
Architekt DI Walter Unterrainer, Feldkirch, gab einen Werkbericht anhand von Fotos seiner neuesten Holzbauten. Langlebig Bauen. „Was passiert mit dem Haus in 15 Jahren, dass muss ich mich fragen. Überlegungen, ein Haus zu teilen oder zusammenschließen werden dabei angestellt”, erklärte Unterrainer. Das Denken in Lebens-Zyklen verschiedener Bauteile ist ein weiterer wichtiger Punkt.
Unterrainer betreibt seit 1980 ein Atelier in Feldkirch. Er ist auf Niedrigenergiearchitektur spezialisiert.
Unterrainer baut zu 80% in Passivhaus-Bauweise. Der Vorteil des Holzes ist, dass es von 40° C in Australien bis - 30° C in Helsinki in vielen Ländern seinen Einsatz finden kann.Muss: konstruktiver Holzschutz. „Ein wesentliches Thema ist das Altern von Holz”, so Unterrainer. Die Menschen lehnen verwittertes Holz oft ab, man sollte aber nicht vergessen, dass vergrauen ein Qualitätsmerkmal sein kann. Unterrainer würde nie ein gemauertes Haus mit Holz verkleiden, gleich wie er nie ein Holzhaus verputzen würde. „Holzbau ohne konstruktiven Schutz ist unmöglich. Holz braucht ein Vordach, aber dieses kann auch 3 cm breit sein”, erläuterte Unterrainer.
1988 baute er gemeinsam mit Hermann Kaufmann und Sture Larsen die 1. Solarschule Österreichs. Diese Volksschule wurde schon oftmals untersucht, weil man sie seit 15 Jahren nicht nachbehandeln musste. Grund dafür ist die Kollektorfassade, mit einem Anstrich aus Acrylfarbe auf sägerauem Holz. „Dieses saugt besser auf und wäscht weniger aus”, so Unterrainer.Bauen in der Halle, montieren vor Ort. Das 1. Kartonwabenhaus wurde in Bregenz gebaut. 1997 wurde die 1. Passivhaus-Wohnanlage errichtet. 4 Wohnungen sind 2-geschossig und 2 Einheiten 3-geschossig. Die Südfassade ist verglast, auf die Terrasse geht man 3 Stufen nach unten, damit die Aussicht erhalten bleibt. Diese Anlage gefiel dem Architekten so gut, dass er jetzt selbst darin wohnt.
Bis jetzt hat noch jedes Passivhaus von Unterrainer das Zertifikat nach dem Blowerdoor-Test erhalten. „Kürzlich wurde in Steyr das 1. zertifizierte Passivbürohaus in Österreich fertiggestellt. Dieses steht neben einem denkmalgeschützten 4-Kanthof und fügt sich perfekt in die Umgebung ein”, so Unterrainer.
Ein weiteres Holzbaugespräch findet am 29. April um 18 Uhr im Technikum Kärnten statt. Ing. Erwin Thoma, Goldegg, wird über den Holzmassivbau - die Synthese von Tradition mit Moderne, neue bauphysikalische Dimensionen durch metall- und leimfreie Vollholzsysteme referieren.