Forschungsprojekt: Zwei neue Holzcontainer am Gelände der Universität in Innsbruck werden derzeit wissenschaftlich untersucht © proHolz Tirol
Die Raumluftmessungen werden über zwei Jahre regelmäßig erfolgen und die Luftqualität in herkömmlichen Stahlcontainern wird mit jener in den neuen Holzcontainern verglichen. Das Forschungsprojekt findet in Zusammenarbeit mit der Holzforschung Austria, Wien, unterstützenden Betrieben und dem Arbeitsbereich „Energieeffizientes Bauen“ des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften statt. Das Team von Univ.-Prof. Wolfgang Streicher sichert die bauphysikalische Qualität der neuen Holzcontainer und führt die Messungen durch.
DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer von proHolz Tirol (der Verein unterstützt den Holzbaulehrstuhl seit 2002), verweist in diesem Zusammenhang auf zahlreiche Untersuchungen, die Innenräumen aus Holz, speziell solchen aus Zirbe, überaus günstige Auswirkungen auf den menschlichen Organismus attestieren. „Unser Ziel ist, fundierte Aussagen über die Zusammenhänge zwischen Materialwahl und Bauweise einerseits und den Raumluftparametern andererseits abzuleiten“, führt Flach aus. Außerdem soll die Frage geklärt werden, welche Maßnahmen notwendig sind, um das Wohlbefinden und somit die Leistung in Arbeitsräumen zu erhöhen – und das in Bezug auf Modulbauweisen mit nachwachsenden Rohstoffen.