Moelven Limtre

Automatische Bauteilerkennung erhöht Effizienz im Abbund

Ein Artikel von Jakob Wassermann (für holzkurier.com bearbeitet) | 02.04.2026 - 09:40
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Nicklas Jonsson, Arbeitsvorbereiter bei Moelven Limtre, sowie Vertriebsleiter Carl-Magnus Nordkvist zeigen sich zufrieden mit der Technowood-Anlage (v. li.). © Moelven Limtre

Die TW-Mill M ist ein modular konfigurierbarer Portal-Roboter, der sich auf Schienen entlang der Bearbeitungslänge bewegt. Die Grundausstattung umfasst ein Fünf-Achs-Spindelaggregat, über das eine vollständige Bearbeitung möglich ist, inklusive tiefer Horizontalbohrungen. Optional lässt sich ein zweites Fünf-Achs-Sägeaggregat integrieren, das die Arbeitslast zwischen Fräseinheit und Säge optimiert.

Bei Moelven Limtre ergänzt die TW-Mill M den bestehenden CNC-Maschinenpark des schwedischen Unternehmens als insgesamt fünfte Anlage. Durch die Neuinvestition könne man größere Dimensionen, sowohl gebogener als auch gerader Träger, nunmehr effizienter bearbeiten, wird seitens Moelven Limtre erklärt. Technowood konfigurierte die Gesamtanlage gemäß den spezifischen Anforderungen von Moelven Limtre. Sämtliche im Werk produzierbare Dimensionen können mit der Anlage abgebunden werden – die maximale Trägerlänge beträgt 53 m. Zudem wurde die maximale Nutentiefe von 250 auf 410 mm sowie die maximale Bohrlochtiefe von 400 auf 1000 mm erhöht.

Was früher manuelle Arbeit in der Abbundhalle erforderte, lässt sich jetzt passgenau und in einem Bruchteil der Zeit erledigen. Bei bestimmten Produkttypen sind wir jetzt etwa sechsmal schneller.


Nicklas Jonsson, Arbeitsvorbereiter Moelven Limtre

Automatische Ausrichtung

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Träger bis zu einer Länge von 53 m kann Moelven Limtre mit der TW-Mill M bearbeiten. Zwei Laserköpfe erfassen das Trägerprofil automatisch und gleichen es mit der Konstruktionsdatei ab. © Moelven Limtre

Bei Moelven Limtre zeigt man sich besonders vom hohen Automatisierungsgrad der TW-Mill M beeindruckt, die zu einer höheren Effizienz sowie Präzision im Abbund führt. Eine Besonderheit der Anlage: Über zwei Laserköpfe wird das Profil des zu bearbeitenden BSH-Trägers automatisch erfasst und mit der 3D-Konstruktionsdatei abgeglichen. Die Position von Bearbeitungsdetails erfolgt autonom ohne Referenzpunkte.

„Dies optimiert unsere Prozessabläufe deutlich, was uns unter anderem kürzere Lieferzeiten ermöglicht und unsere Zuverlässigkeit erhöht. Darüber hinaus erzielen wir eine noch höhere Präzision, die zusammen mit einem hohen Vorfertigungsgrad im Werk von den Monteuren vor Ort sehr geschätzt wird“, verdeutlicht Moelven-Limtre-CEO Frode Henning Killi.