Kein Hersteller von Harvestern oder Forwardern ließ es sich nehmen, mit einer oder mehreren Neuheiten nach Südschweden zu kommen. Innovationen wurden auch von Unternehmen für Holzrückung oder -transport gezeigt. Dass die Erzeugung von Biomasse international weiter boomt, war auch an der Ausstellerzahl festzustellen. Insgesamt verarbeiteten die Hersteller an den vier Messetagen etwa 4000 fm zu Hackschnitzel.
Drei Maschinen auf Messe verkauft
Eschlböck, Prambachkirchen, präsentierte erstmals die gesamte Produktpalette, darunter alle drei Großhacker-Varianten. Der Technologieführer aus Österreich konnte am zweiten Messetag bereits drei Hacker am Stand verkaufen. Highlights in Jönköping waren der Spaltbiber in der Dreipunkt-Version sowie der Biber 84 RBZ. „Mit 122 cm Einzugsbreite ist er für Strauchschnitt und Schlagabraum, aber auch für Rundholz bis 60 cm Stammdurchmesser geeignet. Der breite Hackrotor mit zehn sowie 20 Stück Hackmessern oder wahlweise Klingen ermöglicht noch höhere Durchsatzmengen. Für unsere handbeschickten Hacker der Modelle Biber 2, 3 sowie 5 bis 7 haben wir uns vor Kurzem um die Prüfung durch das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) bemüht. Ab Juni können wir diese auch mit dem Siegel entsprechend der GS-Norm anbieten“, freut sich Eigentümerin Maria Eschlböck.Neue Freiheit beim Hacken
Jenz präsentierte als 3000. Maschine den Chippertruck HEM 582 R mit neuem zentrischen Gebläse © Anton Sprenger
Nach der Lkw-Variante der neuen Mobilhacker-Serie HEM 540 präsentierte Jenz in Schweden die zapfwellenbetriebene Variante. Der HEM 540 Z für Weichholz bis 56 cm wurde auf einem Ein-Achs-Fahrwerk konstruiert und kann von kleineren Schleppern ab 100 bis 265 kW angetrieben werden. Effizient ist dabei die Möglichkeit, hinter dem Schlepper und Mobilhacker noch einen Anhänger für die Hackschnitzellogistik zu ziehen. Ein weiteres Highlight von Jenz war der HEM 820 DQ-Truck mit Doppelmotortechnik.