Deutschland

JRS-Gruppe investiert in Naturheld-Werk 

Ein Artikel von Philipp Matzku | 05.06.2025 - 11:11
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Die JRS-Gruppe will in das Naturheld-Dämmplattenwerk  in Grafenwöhr weiter investieren © Oberpfalz Medien

Das zur Ziegler-Gruppe gehörende und von der Insolvenz betroffene Werk wurde Anfang dieses Jahres von der Josef Rettenmaier Naturenergie Holding, einer Beteiligungsgesellschaft der JRS-Gruppe, übernommen. Schon damals kündigte der neue Eigentümer an, den Standort zu erhalten, dort zu investieren und die rund 120 Mitarbeitenden weiter zu beschäftigen.

JRS investiert einen unteren einstelligen Millionenbetrag in die Optimierung der Produktion – unter anderem in Anlagen zur Gewässeraufbereitung, eine Wiegevorrichtung und insbesondere in zusätzliche Lagerflächen. Diese seien laut Naturheld-Sprecher René Oertel besonders wichtig, um saisonale Nachfrageschwankungen bei Dämmfaserplatten durch Winterproduktion und Einlagerung abzufedern. Die Nachfrage nach den Holzfaserplatten sei zuletzt deutlich gestiegen, betonte Oertel gegenüber den Oberpfalz Medien. Mittelfristig ist zudem eine Erweiterung des Teams geplant.

Das im Oktober 2022 in Betrieb genommene Werk in Grafenwöhr verfügt über eine Jahreskapazität von 500.000 m³ druckfester Dämmplatten, 1,5 Mio. m³ flexibler Dämmplatten sowie 20.000 t Einblasdämmung. Ende 2022 wurde zudem eine Flexanlage durch die damalige Ziegler-Dämmstofftochter in Betrieb genommen.

Zur konkreten Ausgestaltung der geplanten Maßnahmen äußert sich die JRS-Gruppe laut Unternehmenssprecher derzeit nicht.