Das neue viergeschossige Bürogebäude der Österreichischen Bundesforste nach Plänen der Architekten DI Dr. Herwig und DI Andrea Ronacher ist im Grundkonzept als ein zentrales Atrium mit außenliegenden Arbeitsräumen aufgebaut (sh. Holzkurier Heft 33/99, S. 8; 40/ 2000, S. 15 und 33/01, S. 12). Fuß- und Mittelpfettenkranz sowie das Holzgespärre der zentralen Glaspyramide der Mitte werden von vier Säulen - „Bäumen” (Rundholz Lärche, unbehandelt) mit aufgesetzten „Ästen” getragen. „Durch die teilweise transparenten Türen und Wände und durch die vier Rücksprünge in den Fassadenmitten wird das ganze Gebäude vom Licht durchflutet”, so ÖBf-Vorstand und Hausherr DI Dr. Georg Erlacher. Etwa 833 m³ Fichte und Lärche wurden verbaut.
Aufbruchstimmung nützen. Die neue Unternehmensleitung (zugleich Sitz des Forstbetriebes Purkersdorf) im Schloss-park von Purkersdorf entspricht der Führungskultur von Erlacher, der die Informationsverteilung auf kurzem Weg schätzt. „Ich treffe heute teilweise Mitarbeiter in einer Woche öfter als früher in einem Jahr”. Die alte Zentrale in der Wiener Marxergasse, weiterhin in Bundesforste-Besitz, ist jetzt zu 100% an des BMLFUW, den 100%-Aktieneigner, vermietet. Die offiziellen Eröffnungsfeiern des neuen Unternehmenssitzes gehen am 16. Mai in Purkersdorf über die Bühne.
ÖBf-Horizont 2010. „Wir wollen neue Visionen für die Anforderungen im Jahr 2010 auf der Grundlage eines mehrstufigen Prozesses entwickeln. Dazu gibt es keine gesetzliche Verpflichtung. Wir leisten uns diesen erwarteten Entwicklungsschub aus einer soliden wirtschaftlichen Basis heraus”, erklärt Erlacher.
Eine Imageumfrage war ein erster Schritt dazu. Parallel wurde eine Mitarbeiter-Befragung gestartet (Ergebnisse ab August). Dazu kommen Veranstaltungen mit Branchenvertretern von Forst-/Holz-/Papier sowie anderen betroffenen Bereichen Politik, Tourismus und NGO. Eine Evaluierung mit bisherigen und neuen Kunden ist geplant. Darauf aufbauend sollen in Zukunftswerkstätten konkrete Maßnahmen und Prozesse für die Geschäftsfelder und mögliche neue Aufgaben (bis 2003) erarbeitet werden. Auch die wirtschaftliche Entwicklung der ÖBf wird von externen Beraterfirmen überprüft. „Nicht nur das EGT soll dabei beleuchtet werden, sondern auch Kostenstruktur, Ertragskraft oder Eigenmittelquote.
Eine Imageumfrage war ein erster Schritt dazu. Parallel wurde eine Mitarbeiter-Befragung gestartet (Ergebnisse ab August). Dazu kommen Veranstaltungen mit Branchenvertretern von Forst-/Holz-/Papier sowie anderen betroffenen Bereichen Politik, Tourismus und NGO. Eine Evaluierung mit bisherigen und neuen Kunden ist geplant. Darauf aufbauend sollen in Zukunftswerkstätten konkrete Maßnahmen und Prozesse für die Geschäftsfelder und mögliche neue Aufgaben (bis 2003) erarbeitet werden. Auch die wirtschaftliche Entwicklung der ÖBf wird von externen Beraterfirmen überprüft. „Nicht nur das EGT soll dabei beleuchtet werden, sondern auch Kostenstruktur, Ertragskraft oder Eigenmittelquote.