Mecklenburg-Vorpommern

Bis zu 500.000 fm Schadholz durch Nadia

Ein Artikel von Martina Nöstler (für holzkurier.com bearbeitet) | 02.02.2022 - 08:30

Wie das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt von Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, habe das Sturmtief Nadia in den vergangenen Tagen Spuren in den Wäldern hinterlassen. Nach einer ersten Schätzung der Landesforstanstalt wird im Gesamtwald gegenwärtig von einer Schadholzmenge von 300.000 bis 500.000 fm ausgegangen. „Auch wenn wir die Anzahl der Bäume, die zu Boden gegangen sind, nicht ganz verlässlich schätzen können, so sind es doch deutlich über 100.000 Bäume. Das ist keine Katastrophe, aber doch eine beachtliche Menge“, resümierte Dr. Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt.

Beim Schadholz handle es sich überwiegend um Einzelwürfe und kleinflächige Würfe, betonte Backhaus. Vorrangig betroffen seien Fichten und Buchen. Die östlichen Landesteile seien stärker von Sturmschäden im Wald betroffen als der Rest des Landes. „Mit dem geworfenen Holz ist ein erheblicher betriebswirtschaftlicher Schaden für unsere Forstbetriebe entstanden“, sagte Backhaus.