Bayerische Staatsforsten

Borkenkäferbefall in Bayern auf Tiefststand

Ein Artikel von Birgit Fingerlos (für holzkurier.com bearbeitet) | 06.11.2025 - 15:36

Bis Ende Oktober wurden rund 400.000 fm Nadelholz durch Borkenkäfer geschädigt. Das sei laut BaySF nur noch ein Bruchteil der Mengen der Vorjahre. 2024 waren es über 1 Mio. fm, 2023 sogar 1,8 Mio. fm.

Für den deutlichen Rückgang macht BaySF-Vorstand Rudolf Plochmann mehrere Faktoren verantwortlich: gefüllte Bodenwasserspeicher nach dem Winter 2024/25, regelmäßige Niederschläge im Frühjahr und eine konsequente Borkenkäferbekämpfung. Die bessere Wasserversorgung habe die Vitalität der Bäume gestärkt und ihre Abwehrkraft gegen den Käfer erhöht. Zugleich habe die BaySF durch intensive Such- und Aufarbeitungsmaßnahmen befallene Bäume rasch entfernt und damit die Ausbreitung eingedämmt.