Südostbayernsubmission 2026

Eiche erneut Preistreiber

Ein Artikel von Philipp Matzku (für holzkurier.com bearbeitet) | 04.02.2026 - 09:48
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Die „Braut“ der Submission – ein 9,2 m langer Bergahorn mit 4,74 fm – erlöste insgesamt 6854 € © BaySF

Auf der Südostbayernsubmission wurden 598 fm Nadel- und Laubwertholz meistbietend versteigert. 98% oder 583 fm wurden zugeschlagen.

Die Submission findet traditionell in Kooperation der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) mit den Waldbesitzervereinigungen Traunstein, Laufen-Berchtesgaden, Wasserburg-Haag, Mühldorf und Altötting-Burghausen statt.

Der Kreis der 30 Käufer setzte sich aus Sägewerken, Furnier- und Instrumentenherstellern, Tischlereien sowie dem Holzhandel zusammen. Das Angebot umfasste 19 Holzarten – fünf Nadel- und 14 Laubholzarten. Der Durchschnittserlös aller Baumarten lag bei 417 €/fm. Das ist ein Plus von 13 €/fm im Vergleich zur Submission 2025.

Es wurden 223 fm Eichenwertholz angeboten. Nur 1 fm fand keinen Zuschlag. 2025 lag der Durchschnittserlös bei der Eiche bei 531 €/fm und 2024 bei 498 €/fm. Alle 83 fm Tanne fanden Käufer. Der Erlös war mit 358 €/fm um 19% höher als im Vorjahr. Die Douglasie erzielte im Vorjahr noch 352 €/fm, in diesem Jahr waren 326 €/fm (45 fm). Fichte und Lärche erreichten Durchschnittspreise von 290 €/fm (41 fm) beziehungsweise 343 €/fm (109 fm). Der Erlös bei Bergahorn lag bei 625 €/fm (23 fm).

Der Spitzenpreis der diesjährigen Submission stellte ein Bergahorn aus dem Bereich der Waldbesitzervereinigung Traunstein. Mit 4,74 fm und einer Länge von 9,2 m erzielte der Stamm einen Preis von 1446 €/fm und einen Gesamterlös von 6854 €. Der Zuschlag ging an einen Furnierhersteller aus Österreich.