Landeshauptmann Dr. Jörg Haider (5. v. li.) gratulierte der Familie Offner zur gelungenen Investition © LPD/Bodner
Ungeahnte Möglichkeiten. „Als wir 1982 das erste Mal in die Spanertechnologie investiert haben, hätten wir nicht gedacht, welche Chancen uns diese neue Technik bieten wird. Jetzt hatte ich auch noch die Möglichkeit, eine zweite Linck-Sägelinie aufzubauen und wir haben den Wandel vom Gewerbe zum Industriebetrieb geschafft. Heute arbeiten wir in einem modernen High-Tech-Betrieb, der hohe Anforderungen an die Mitarbeiter stellt”, führte Geschäftsführer Komm.-Rat DI Hans Michael Offner aus.
Die Anlage ist maßgeblich im Kopf des Sägewerksleiters Rochus Sachadonig entstanden, der anlässlich der Feierlichkeiten die goldene Offner-Ehrennadel verliehen bekam.
„Neue Schnittbilder und die Verarbeitung von Stämmen bis zu 62 cm Zopfdurchmesser wurden möglich. Unser weiteres Ziel war es, mindere Qualitäten möglichst rationell und in einem Arbeitsgang aufzutrennen. Leistungen bis zu 360 Bretter pro Minute sollten erreicht werden”, erklärt der Geschäftsführer. Deshalb griff man auf leistungsfähige Springer-Sortierungen mit automatischer Lattenlegung zurück.
Durch das neue Bahngleis kann der Transport optimiert werden. Offner dankte für die großzügige Unterstützung durch die ÖBB.
Sägebetrieb aufrechterhalten. Seit März 2006 waren über 230 Personen von 20 Unternehmen mit den Bauarbeiten beschäftigt. „Die besondere Herausforderung war die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes während der Bauarbeiten”, berichtete Offner. Mittelfristig kann die Produktionskapazität von 450.000 auf 800.000 fm/J gesteigert werden. Gleichzeitig wird die Trockenkapazität auf 400.000 m³ erweitert.
Natürlich spiele bei diesen großen Investitionen öffentliche Unterstützung eine große Rolle - Offner dankte den Förderstellen. Die Investitionssumme wurde mit Hilfe von Fördermitteln der EU, des Bundes und des Landes Kärnten aufgebracht.
Natürlich spiele bei diesen großen Investitionen öffentliche Unterstützung eine große Rolle - Offner dankte den Förderstellen. Die Investitionssumme wurde mit Hilfe von Fördermitteln der EU, des Bundes und des Landes Kärnten aufgebracht.
Durch das neue Werk soll der Umsatz mittelfristig um 70% gesteigert werden. Derzeit werden 110 Mitarbeiter beschäftigt, diese erwirtschaften einen Umsatz von etwa 70 Mio. €/J. Die Johann Offner-Unternehmensgruppe, zu der auch die Johann Offner Werkzeugindustrie mit der deutschen Tochter Freund Victoria Gartengeräte, die Johann Offner Verwaltung & Vertrieb und die Industrie Betriebe Swatek gehören, beschäftigt 380 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von etwa 122 Mio. €/J.
Seit 1755 befindet sich das Unternehmen im Besitz der Familie Offner. Es wurde durch die Jahrhunderte vom Vater auf den Sohn oder Enkel vererbt. Heute führt Hans Michael Offner in der siebenten Generation die Geschicke des Unternehmens.
Zukunftsaussichten. Für die Zukunft stellt sich Offner eine noch bessere Verwertung der Sägenebenprodukte vor. Um die Rundholz-Importabhängigkeit zu verringern möchte er noch enger mit der heimischen Forstwirtschaft zusammenarbeiten, betonte Offner auf der Feier.
Seit 1755 befindet sich das Unternehmen im Besitz der Familie Offner. Es wurde durch die Jahrhunderte vom Vater auf den Sohn oder Enkel vererbt. Heute führt Hans Michael Offner in der siebenten Generation die Geschicke des Unternehmens.
Zukunftsaussichten. Für die Zukunft stellt sich Offner eine noch bessere Verwertung der Sägenebenprodukte vor. Um die Rundholz-Importabhängigkeit zu verringern möchte er noch enger mit der heimischen Forstwirtschaft zusammenarbeiten, betonte Offner auf der Feier.
Holzindustrie Offner-Facts
Mitarbeiter: 110Investition: über 40 Mio. €
Einschnitt: 550.000 fm (2007), 700.000 fm (2008)
Trocknungskapazität im Endausbau: 400.000 m³
Umsatz: etwa 70 Mio. €/J