Ein weiteres Sägewerk der Pollmeier Massivholz wird nicht wie geplant in Heimsheim/DE errichtet, sondern in Frankreich, informiert man in einer Pressemitteilung. Wo in Frankreich gebaut wird, wird noch nicht bekannt gegeben.Versorgung nicht gesichert. Das Grundstück in Heimsheim sei zwar schon gekauft, die Projektierung baulich und technisch nahezu abgeschlossen, doch der Startschuss auf ungewisse Zeit verschoben. Als Grund nennt man die nicht gesicherte Versorgung mit Buchen-Rundholz. Eine vom Ministerium initiierte Abfrage bei kommunalen und privaten Waldbesitzern ergab, dass diese lediglich 60.000 fm/J zu liefern bereit wären. Das Ergebnis bliebe deutlich hinter dem von der Bundeswaldinventur ausgewiesenen Nutzungspotenzial zurück, heißt es.
Die Ursachen dafür sieht Pollmeier in der Zerschlagung der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg: Kümmerte sich einst das Ministerium zentral um die Waldbestands-Pflege und Holzvermarktung, wurden 2005 durch eine Verwaltungsreform die Kommunen mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet. Zu dezentral und kleinteilig seien nun die Strukturen, es fehle eine zentrale Steuerung, um etwa die Holzmobilisierung der ungenutzten Potenziale im Kleinprivatwald landesweit einheitlich zu gestalten. Ein von der Landesregierung in Auftrag gegebenes Gutachten legt eine Reform der Reform nahe. Dennoch halte die CDU-Landtagsfraktion an den bestehenden Strukturen fest.
Das habe aber zur Folge, dass Investitionen und Arbeitsplätze und letztlich eine langfristig international wettbewerbsfähige Holzindustrie verhindert wird, heißt es. Auch der Verband der Säge- und Holzindustrie (VSH) steht auf der Seite der CDU. „Hier stellen Lobbyisten eigene Ziele in den Vordergrund”, meint Lars Schmidt, Pressesprecher bei Pollmeier.
Die Ursachen dafür sieht Pollmeier in der Zerschlagung der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg: Kümmerte sich einst das Ministerium zentral um die Waldbestands-Pflege und Holzvermarktung, wurden 2005 durch eine Verwaltungsreform die Kommunen mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet. Zu dezentral und kleinteilig seien nun die Strukturen, es fehle eine zentrale Steuerung, um etwa die Holzmobilisierung der ungenutzten Potenziale im Kleinprivatwald landesweit einheitlich zu gestalten. Ein von der Landesregierung in Auftrag gegebenes Gutachten legt eine Reform der Reform nahe. Dennoch halte die CDU-Landtagsfraktion an den bestehenden Strukturen fest.
Das habe aber zur Folge, dass Investitionen und Arbeitsplätze und letztlich eine langfristig international wettbewerbsfähige Holzindustrie verhindert wird, heißt es. Auch der Verband der Säge- und Holzindustrie (VSH) steht auf der Seite der CDU. „Hier stellen Lobbyisten eigene Ziele in den Vordergrund”, meint Lars Schmidt, Pressesprecher bei Pollmeier.