Mit Dapona wissen wir immer, was los ist, und werden automatisch alarmiert, bevor ein Schaden entsteht.
Sägewerke stellen aufgrund der hohen Brandgefahr eine besondere Herausforderung dar. Das Vorhandensein von großen Mengen Holz, Sägemehl und anderen entzündlichen Materialien erhöht das Risiko erheblich. Auch Funkenbildung durch Maschinen oder elektrische Geräte kann zusätzliche Gefahren verursachen. „Brände führen zu erheblichen Betriebsunterbrechungen. Natürlich wollen wir diese so gut es geht vermeiden. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, das Dapona-System bei uns im Betrieb zu installieren“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Hutter. Das System erkennt Gefahren frühzeitig. So werden Brände vermieden und der Betrieb erfolgt ohne Unterbrechung reibungslos und kontinuierlich. Dies sichert nicht nur die Produktionskapazität, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens.
Frühzeitige Warnung
Am besten ist es, wenn es erst gar nicht zu einem Brand kommt. „Im Gegensatz zu traditionellen Brandmeldern, Rauchmeldern und Sprinkleranlagen, die erst aktiv werden, wenn ein Brand bereits ausgebrochen ist, erkennt das Dapona-System Brandgefahren bereits in ihrer Entstehung. Mehrstufige Alarme ermöglichen präventive Maßnahmen, bevor es zu einem Brand kommt“, erklärt Thilo Heffner, Geschäftsführer von Efficiency Systems. Das Unternehmen ist verantwortlich für den DACH-Vertrieb von Dapona und somit zuständig für die Installation und den Betrieb der innovativen Brandpräventionssysteme.
Schäden vermeiden statt Brand melden
„Ein wesentlicher Vorteil des Dapona-Systems liegt in der präventiven Ausrichtung. Dies reduziert nicht nur das Risiko von Sachschäden, sondern schützt auch die Gesundheit der Mitarbeiter“, erklärt Heffner. „Wir hatten noch nie einen kritischen Punkt“, bestätigt Hutter. Ihm ist es vor allem auch wichtig, die gesammelten Daten zu nutzen, um den Versicherern eine Gesprächsbasis zu bieten. Heffner berichtet: „Ein erster Versicherer hat die Dapona IoT-Plattform als Alternative zu VdS-anerkannten Brandmeldeanlagen und Sprinkleranlagen akzeptiert. Dies unterstreicht die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit des Systems und bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Sicherheitsstandards zu erhöhen.“
Das System
Dapona kombiniert die jeweils besten am Markt verfügbaren Sensoren und Kameras namhafter Hersteller zu einer auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden ausgerichteten, skalierbaren Lösung. Allein für die Brandfrüh-, Rauch-, Stapler- und Personenerkennung sowie die Temperaturüberwachung stehen bei Dapona über 20 verschiedene KI-Kameratypen zur Verfügung. „Es geht bei unserem ganzheitlichen Ansatz zur Schadensvermeidung nicht um einen bestimmten Sensortyp oder Kamerahersteller. Vielmehr steht der Kunde mit seinem jeweils individuellen Risikoprofil im Mittelpunkt“, sagt Heffner. Dazu erfasst dapona.com 24/7 Messwerte im laufenden Betrieb, zeigt Verläufe an, löst Alarme und Stoppbefehle aus, startet Warnlampen und kann im Notfall auch Stromleitungen, zum Beispiel an Ladegeräten, unterbrechen. Unabhängig von Kamera- oder Sensorherstellern.
Kundenindividuell gelöst, ohne Programmierung
„Wir haben uns das Sägewerk Hutter ganz genau angesehen, sind den gesamten Produktionsprozess durchgegangen. Es wurden alle potenziellen Schadensquellen aufgelistet. Gemeinsam mit Herrn Hutter wurde die Überwachung in Dapona konfiguriert, die genau auf den Standort zugeschnitten ist. Schließlich haben wir dort, wo es Sinn macht, die notwendigen Schritte gesetzt. Die Schadensquellen statteten wir mit Datenerfassungsgeräten aus, ohne Kabel verlegen zu müssen“, berichtet Heffner. So sind beispielsweise im Hutter-Sägewerk verdeckte Stellen, wie die Schaltschänke, mit Funksensoren ausgestattet. Gleichzeitig erfasst eine KI-unterstützte Wärmebildkamera großflächig die Temperaturen in der Sägehalle.
Diese hybride Ausstattung ermöglicht eine lückenlose Überwachung und erhöht die Sicherheit erheblich. Die Funksensoren und Wärmebildkameras erfassen rund um die Uhr Messdaten und senden diese an die IIoT- Plattform von Dapona. Bei Abweichunen löst Dapona sofort Aktionen aus. Zudem detektieren die Brandschutzkameras bereits geringe Mengen an Rauch, die auf einen beginnenden Brand hinweisen könnten. Mit diesen Maßnahmen setzt das Sägewerk Hutter neue Maßstäbe in der Brandvermeidung und zeigt, wie moderne Technologie effektiv zum Schutz von Menschen und Anlagen eingesetzt werden kann.
Stufengerechte Alarmierung und Systemselbstüberwachung
Wer wie gewarnt wird, das ist konfigurierbar. Ein Merkmal des Dapona-Systems ist die stufengerechte Alarmierung. Wenn beispielsweise bei einem Sensor die Batterie getauscht werden soll, bekommt der Anlagenbediener rechtzeitig eine WhatsApp-Nachricht. Bei Erkennung einer potenziellen Brandgefahr löst Dapona zusätzlich Telefonanrufketten aus, die je nach Gefahrenstufe eskaliert werden. Dies umfasst auch Anrufketten, die bis hin zur Alarmierung der Feuerwehr reichen. Dadurch wird sichergestellt, dass auch bei einer ernsthaften Gefahr schnell und koordiniert reagiert werden kann.
Das System wächst mit
Ein weiterer Vorteil des Dapona-Systems ist seine Skalierbarkeit. Dank des datengetriebenen Ansatzes lässt sich Dapona spezifisch zu den Anforderungen und Gegebenheiten des Sägewerks konfigurieren, ohne programmieren zu müssen. Der Vielzahl möglicher Anwendungsfälle steht eine Vielzahl an Sensoren und Kameras gegenüber, die Dapona mit Daten versorgen. Dies macht Dapona für das Sägewerk Hutter zu einer zukunftssicheren Lösung, die mit den Bedürfnissen des Unternehmens mitwächst.
Übersichtliche Datenvisualisierung
„Ich kann in Echtzeit die Daten überwachen, auch auf meinem Handy“, freut sich Hutter über das gut gelöste System. Dapona nutzt frei konfigurierbare Web-Dashboards. Die komplexen Datenmengen werden in leicht verständliche Grafiken und Diagramme umgewandelt. Diese können jederzeit vom Kunden per Drag & Drop selbst eingerichtet und geändert werden. Dies erleichtert die Analyse und Interpretation der Daten und unterstützt fundierte Entscheidungen. „Wir arbeiten mit einer intuitiven Benutzeroberfläche. Sie ermöglicht es, Dashboards einfach zu erstellen und anzupassen, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind“, erklärt Heffner.