Setra

Setra prüft Verkauf von nordschwedischem Sägewerk

Ein Artikel von Raphael Kerschbaumer (für holzkurier.com bearbeitet) | 12.02.2025 - 11:25

Blickt man auf die Karte, erkennt man eine deutliche Konzentration der Produktionsstandorte Setras in Mittelschweden. Auf diese Region möchte sich das Unternehmen in Zukunft auch vermehrt konzentrieren, teilt Setra in einer offiziellen Meldung mit. Teil dieser Strategie ist die mögliche Veräußerung des nordschwedischen Sägewerks in Malå noch in der ersten Jahreshälfte 2025.

Erst im Vorjahr unternahm Setra kräftige Investitionen in den Standort, darunter ein Upgrade der Rundholzsortierung und Sägezubringung, eine neue Sägelinie sowie erhöhte Trocknungskapazitäten. Bis 2027 könnte so der Schnittholz-Output von derzeit rund 160.000 m3/J auf bis zu 340.000 m3/J mehr als verdoppelt werden.

Wie das Europaranking im Holzkurier zeigt, liegt Setra mit einem kumulierten Output von 1,5 Mio. m3/J Nadelschnittholz derzeit auf Platz 13. Durch einen Verkauf könnte das Unternehmen einige Plätze nach unten rutschen.