Bis Mai importierten die USA insgesamt 13,7 Mio. m³ Nadelschnittholz. Das bedeutet einen Rückgang von 5% gegenüber dem Vorjahresmonat. Maßgeblich für diese Entwicklung war vor allem der Rückgang der Schnittholzeinfuhren aus Kanada, die um knapp 972.000 m³ (–8 %) auf 11,2 Mio. m³ sanken. Dennoch bleibt Kanada mit einem Marktanteil von über 80 % der mit Abstand wichtigste Handelspartner, wie aus Zahlen der FAS hervorgeht.
Unter den europäischen Lieferanten zeigt sich ein differenziertes Bild: Deutschland konnte mit 895.000 m³ (+1 %) sein Vorjahresniveau leicht übertreffen und festigte seine Position als zweitgrößter US-Handelspartner. Besonders dynamisch entwickelte sich der Schnittholzimport aus Schweden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Einfuhren um 96.000 m³ (+23 %) auf 512.000 m³. Damit setzt sich der Wachstumstrend der vergangenen Jahre fort: Im Vergleich zu 2020 stiegen die Importe aus Schweden um 58 %. Der Anteil der EU-27 am US-Gesamtimport stieg gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 13%.
Aus Brasilien (+2% auf 214.000 m³), Chile (+29% auf 143.000 m³), Neuseeland (+38% auf 105.000 m³), Lettland (+33% auf 71.000 m³) und Finnland (+50% auf 56.000 m³) waren ebenfalls teils deutliche Importanstiege zu verzeichnen. Nachdem die USA im Vorjahreszeitraum keine nennenswerten Mengen aus Frankreich eingeführt hatten, lagen die Nadelschnittholz-Importe im aktuellen Beobachtungszeitraum bei 15.000 m³.
Weniger Nadelschnittholz führten die USA hingegen aus Österreich (–11% auf 146.000 m³) und Rumänien (–5% auf 53.000 m³) ein.
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