Aus Kanada importierten die Vereinigten Staaten in den ersten drei Quartalen 19,4 Mio. m³. Das ist ein Minus von 10% gegenüber 2024. Das Gesamtimportvolumen lag von Januar bis September bei 23,6 Mio. m³, wie FAS erhob. Im Vorjahreszeitraum wurden 25,2 Mio. m³ Nadelschnittholz importiert.
Mit einem Plus von 8% auf 1,6 Mio. m³ festigte Deutschland seinen Platz als zweitgrößter Handelspartner der USA. Größere Mengen wurde bisher nur 2023 (1,9 Mio. m³) und 2022 (ebenfalls 1,6 Mio. m³) importiert. Aus Skandinavien (Schweden: +15% auf 741.000 m³; Finnland +45% auf 93.000 m³), Lettland (+11% auf 103.000 m³), Rumänien (+6% auf 86.000 m³) waren ebenfalls höhere Einfuhrmengen zu verzeichnen. Nachdem im Vorjahr kaum nennenswerte Nadelschnittholz Volumina aus Frankreich in die USA importiert wurden, summierten sich die Lieferungen 2025 auf 16.000 m³. Die Nadelschnittholz-Importe aus Österreich reduzierten sich hingegen um 14% auf 263.000 m³. Der Anteil der Einfuhren aus den EU-27-Staaten stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwei Prozentpunkte auf 13% an.
Teils deutliche Anstiege der Nadelschnittholz-Importe waren auch aus Südamerika zu verzeichnen. Die USA führten beispielsweise aus Brasilien (+3% auf 358.000 m³), Chile (+24% auf 245.000 m³), Argentinien (+76% auf 95.000 m³) und Uruguay (+37% auf 83.000 m³) größere Volumina ein als 2024. Die Importe aus Neuseeland stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 201.000 m³ ebenfalls um ein Viertel. Aus Indonesien importierten die USA 40.000 m³. Im Vergleich zu 2024 ein Minus von 4%. Gegenüber dem Schnitt der vergangenen fünf Jahre (Mittelwert 2020 bis 2024: 18.000 m³/J) hat sich das Handelsvolumen allerdings nach wie vor mehr als verdoppelt, wie im Datacube ersichtlich wird.
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