VM Holz produziert und handelt mit Schnittholz und Bauholz, industriellen Vorprodukten wie KVH-, Leimbinder- und Plattenrohware sowie Mittellagen für die Parkett- und Plattenindustrie. Ergänzend umfasst das Sortiment Verpackungs- und Transportholz sowie Profil- und Spezialholz. Zudem werden ENplus-Pellets produziert. Der Einschnitt liegt bei 700.000 fm Nadelrundholz pro Jahr. Die Pelletsproduktionskapazität lag 2025 bei 160.000 t.
Das internationale Beratungsunternehmen risk on mind mit Sitz in Groß-Enzersdorf bei Wien betreut VM Holz seit 2018. Was als klassische brandschutztechnische Unterstützung begann, entwickelte sich rasch zu einem umfassenden Risikomanagementprojekt mit deutlich messbaren wirtschaftlichen Effekten.
Viele Anforderungen, wenig Überblick
Als risk-on-mind-Geschäftsführer Stephan Dorner die brandschutztechnischen Themen des Standorts erstmals im Detail analysierte, zeigte sich rasch erheblicher Handlungsbedarf. Behördliche Auflagen waren bescheidkonform umzusetzen, gleichzeitig stellten versicherungstechnische Anforderungen zusätzliche, teils überhöhte Vorgaben dar. Ein typisches Bild vieler Industriebetriebe: Einzelmaßnahmen und unterschiedliche Erwartungen ohne ein abgestimmtes Gesamtkonzept. Genau hier setzt risk on mind an.
Erst denken, dann bauen
Statt unmittelbar technische Lösungen zu beschaffen, wurde seitens risk on mind zunächst ein Gesamtkonzept erarbeitet. „Der Ansatz folgte nicht der Maximallösung oder dem Bauchgefühl, sondern einer risikobasierten Bewertung“, betont Dorner. Im Fokus stand die Frage, welche Maßnahmen für einen sicheren, genehmigungsfähigen und versicherbaren Betrieb tatsächlich erforderlich sind und welche nicht. Das Ergebnis war ein abgestimmtes Brandschutzkonzept mit Sprinkleranlagen, Brandmeldeanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie Funkenlöschsystemen in kritischen Bereichen. Das Konzept wurde frühzeitig mit Behörden und Versicherern abgestimmt, wodurch spätere Anpassungen vermieden wurden und sich der Ansatz als effizient erwies.
Sparen durch Wissen
Die größten Effekte zeigten sich bei den Kosten. Bei der Ausschreibung der Sprinkleranlage konnten Einsparungen im siebenstelligen Bereich erzielt werden, nicht durch günstigere Lösungen, sondern durch klare Leistungsdefinitionen und eine konsequente technische Prüfung der Angebote.
Ebenso relevant waren die Einsparungen auf Versicherungsebene. Durch das abgestimmte Gesamtkonzept konnten mehrere ursprünglich geforderte Maßnahmen als nicht notwendig nachgewiesen werden. Dadurch entfielen Investitionen, was den wirtschaftlichen Nutzen eines strukturierten Brandschutzkonzepts unterstreicht. Auch in der Umsetzung begleitete risk on mind das Projekt eng, wodurch Mehrkosten vermieden und die Qualität der Anlagen abgesichert werden konnte.
Vertrauen durch Ergebnisse
Die Zusammenarbeit überzeugte nicht nur auf technischer Ebene, sondern auch strategisch.
„Die Versicherbarkeit unseres Standorts war anfangs keine Selbstverständlichkeit. Durch die Arbeit von risk on mind haben wir heute eine langfristig stabile und sichere Lösung. Deshalb haben wir die gesamte Verantwortung für brandschutztechnische Themen bewusst in die Hände von risk on mind gelegt“, erklären die beiden Eigentümer der RZ-Gruppe Dietmar Riegler und Otto Zechmeister.
Heute betreut risk on mind nicht nur VM Holz, sondern die gesamte RZ-Gruppe. An mehreren Standorten sorgt risk on mind für langfristige Ruhe – gegenüber Behörden, aber vor allem gegenüber Versicherern.
Versicherbarkeit ist planbar
Das Beispiel VM Holz zeigt klar: Es kommt nicht darauf an, wie groß ein Betrieb ist. Es kommt darauf an, wie gut das Konzept ist. Wer Brandschutz als integralen Bestandteil des Risikomanagements versteht, schafft die Grundlage für stabile Versicherbarkeit – und damit für unternehmerische Sicherheit.