Optimistisch beurteilen die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (DBI), Prof. Thomas Bauer und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Dr. Hans-Hartwig Löwenstein die Lage der deutschen Baufirmen im laufenden Jahr. Mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von 2% erwartet man eine Stabilisierung der Baukonjunktur auf Vorjahresniveau. Der Wachstumsmotor soll wie bisher der Wohnbau bleiben. Man erwartet 230.000 fertiggestellte Einheiten. Auch der Wirtschaftsbau habe sich positiv entwickelt. Derzeit gebe es einen Auftragsbestand von 11 Mrd. € bis Jahresende. Und selbst das seit Jahren rückläufige Segment der öffentlichen Hand stimme wieder vorsichtig optimistisch, so die Präsidenten: Steigende Steuereinnahmen würden 600 Mio. € an zusätzlichen Investitionen, vorwiegend im Strassenbau, bewirken. Man erwarte deshalb auch hier ein Plus von 1,5 %, erklärten Bauer und Löwenstein.