Wie das Unternehmen berichtete, ist der Umsatzzuwachs hauptsächlich auf die Konsolidierung der Vermögenswerte von Novoeniseisk Wood-Chemical Complex (NLHK) und der Inter Forest Rus (IFR) zurückzuführen. Beide Unternehmen wurden im 3. beziehungsweise 4. Quartal 2021 Teile der Segezha-Gruppe.
Das operative Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank 2022 hingegen um 16% auf 24,7 Mrd. RUB (rund 288 Mio. €). Segezha begründet dies mit der Ausrichtung auf neue Zielmärkte sowie mit höheren Logistikkosten und der Inflation.
Beim Nettogewinn musste Segezha Einbußen in Höhe von 60% im Vergleich zu 2021 hinnehmen. Am Ende des Vorjahres wurde jedoch weiter ein kumulierter Gewinn von rund 6,1 Mrd. RUB (rund 71 Mio. €) erzielt.
Bei den Investitionen wurde das Unternehmen 2022 etwas vorsichtiger. Der CAPEX sank laut Unternehmensmitteilung im Vorjahr um 56% auf 10,2 Mrd. RUB (rund 119 Mio. €).
Die Nettoverschuldung von Segezha blieb zum Stichtag 31. Dezember 2022 im Vergleich zum 30. September 2022 nahezu unverändert und liegt bei rund 100 Mrd. RUB (rund 1,17 Mrd. €).
Hinweis: Währungsumrechnung nach Kurs vom 03.04.2023.