Weiterführung von Gröber Holzbau bis Jahresende gesichert

Ein Artikel von Hannes Plackner | 28.08.2013 - 15:39
Mehrere Unternehmen interessieren sich für die Übernahme der insolventen Gröber Holzbau, Eberhardzell-Füramoos/DE. Laut Insolvenzverwalter Konrad Menz von der Kanzlei Derra, Meyer & Partner, Ulm, hätten sich bereits namhafte Betriebe gemeldet. Es sieht also gut aus für eine Fortführung des Baden-Württemberger Ingenieurholzbaubetriebes und BSH-Herstellers. Das Unternehmen wird vorerst unter der Leitung des Geschäftsführers Peter Gröber vollumfänglich weiterbetrieben. Aufträge liegen bis ins I. Quartal 2014 vor. Zumindest bis Jahreswechsel sei der Betrieb seitens der Insolvenzverwaltung garantiert. Über den Insolvenzantrag wird bis Ende September oder Anfang Oktober entschieden. Danach ist eine Veräußerung des Betriebes wahrscheinlich.

Grund für die Insolvenz waren ambitionierte Investitionen 2007 und 2008. Aufgrund der nachfolgenden Finanz- und Eurokrise bekam Gröber Holzbau Probleme, die monatlichen Rückzahlungen zu leisten. Der operative Betrieb indes laufe positiv, heißt es vom Insolvenzverwalter. Die Verbindlichkeiten beliefen sich zum Zeitpunkt der Antragsstellung auf rund 5 Mio. €. Der Umsatz erreichte zuletzt 8 Mio. €/J. Hauptgläubiger sind die Landesbank Baden-Württemberg, die Kreissparkasse Biberach und die Raiffeisenbank Eberhardzell-Ummendorf.