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Staatspreis Holzbau feiert 2026 Premiere

Ein Artikel von Jakob Wassermann (für holzkurier.com bearbeitet) | 04.12.2025 - 12:39

Im Fokus des Preises, der im Mai 2026 erstmals vergeben wird, stehen Projekte, die auf vorbildhafte Weise hohe architektonische und raumplanerische Qualitäten mit dem ökologischen, ressourcenschonenden und innovativen Einsatz von Holz verbinden. Die Auszeichnung wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) in Kooperation mit proHolz Austria vergeben.

Die Nominierungen für die erste Ausgabe des Österreichischen Staatspreises Holzbau stehen bereits fest. Diese ergeben sich aus den Preisträgern der Holzbaupreise, die zwischen 2023 bis 2025 in allen Bundesländern vergeben wurden. 41 Projekte stehen insgesamt zur Auswahl, ist auf der proHolz-Website zu erfahren.

Die Wahl des Staatspreises Holzbau erfolgt durch eine renommierte, internationale Jury. Diese setzt sich aus Nicole Kerstin Berganski, Gründerin des Architekturbüros NKBAK sowie Professorin an der TU Berlin, Dr. Annette Hafner, Architektin und Leiterin der Arbeitsgruppe Ressourceneffizientes Bauen an der Ruhr-Universität Bochum, sowie Tragwerksplaner Pirmin Jung zusammen. 

Sonderpreis Innovation Holz

Unter dem Dach des Staatspreises Holzbau wird erstmals auch der Sonderpreis Innovation Holz vergeben. Dieser zeichnet herausragende Projekte aus, bei denen das Potenzial des Baustoffs innovativ angewendet wird. Dabei sind Ideen und Konzepte für die stofflich-mechanische Nutzung und Anwendung von Holz mit hohem Innovationsgrad und Eignung zur Umsetzung am Markt gesucht. Die Bewertung erfolgt durch eine eigene Jury. Diese besteht aus Experten in den Bereichen Materialwissenschaften, Nachhaltigkeit, Forschung und Innovation. Einreichungen sind ab sofort bis 31. März 2026 möglich.  

Die feierliche Preisverleihung findet am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, in den Sofiensälen in Wien statt.