Seit 1965 stieg die durchschnittliche Wohnungsgröße von 69 auf 94 m². Die Wohnfläche pro Person nahm von knapp 20 auf gut 49 m² zu.
Als Treiber nennt das DIW die demografische Entwicklung und steigende Immobilienpreise. Der Anteil der Einpersonenhaushalte habe sich seit den 1960er-Jahren auf 41% verdoppelt, in Berlin und München liege er bei rund 50%. Zudem verstärke der Preisanstieg seit 2010 die Entwicklung, weil kleinere Wohnungen für Käufer und Bauträger wirtschaftlich attraktiver seien.