Gefordert war eine möglichst geringe Bauhöhe und große Schlankheit des Bauwerks © Conné van d'Grachten
Der Brückenüberbau kombiniert Brettschichtholz mit einer Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Die Tragwirkung entsteht durch den festen Verbund beider Materialien. Die Schubkräfte zwischen Fahrbahnplatte und Holzträgern werden über in die Holzträger eingearbeitete Kerven übertragen und verteilt. Zusätzliche Vollgewindeschrauben sichern die Konstruktion gegen Zugkräfte. Die Holzträger sind zudem fest in die Betonwiderlager eingebunden, was die Stabilität des Bauwerks erhöht.
Die vom Ingenieurbüro Miebach, Lohmar/DE, entworfene Brücke zeichnet sich durch ihre nachhaltige Bauweise aus. Dazu trägt insbesondere der Einsatz regional verfügbarer Fichtenhölzer bei. Hervorzuheben ist auch die wartungsarme und robuste Bauweise.