Perle der Egger-Gruppe”, so bezeichnet DI Philipp Sprockhoff, Geschäftsführer Verkauf, den Standort Wismar/DE. „Vor 5 Jahren war hier nur Sand.” In unmittelbarer Nähe zum Ostsee-Strand fertigt man nun 360.000 m³/J OSB, 360.000 m³/J MDF sowie 21 Mio. m²/J Fußboden.
Börsennotierte OSB. „In Europa sind die OSB-Lager im Durchschnitt voller als im Vorjahr”, stellt Sprockhoff fest. Dies hängt einerseits mit einem Nachfragerückgang speziell durch die Krise in der Baukonjunktur und andererseits mit einer Überkapazität zusammen.
Eine Entlastung sieht der Geschäftsführer zum Beispiel im Export in außereuropäische Märkte.
Das OSB-Preisniveau in den USA hängt indes von einer Börsennotierung in Chicago ab. Anhand dieser OSB-Charts gibt es Tages-Kurse, die beispielsweise auch von Umwelteinflüssen wie Tornados oder Hurricans beeinflusst werden.
Diese nicht vorraussagbaren Nachfrage-Schwankungen haben Auswirkungen auf den Weltmarkt: Aus den USA sind keine kontinuierlichen Exporte zu erwarten.
Darin sieht Sprockhoff eine Chance für europäische Anbieter, die konstant gewünschte Mengen und Qualitäten liefern können. Dabei handelt es sich überwiegend um Spezialprodukte von Egger: „Wir haben kein Interesse, uns mit Massenware der amerikanischen Börse auszusetzen.”Turbulente Preisentwicklung. Als turbulent bezeichnet Sprockhoff die Preisentwicklung bei OSB: Der Tiefpunkt wurde Mitte 2001 erreicht. Seither folgten mehrere - nach wie vor notwendige - deutliche Preiserhöhungen. Dabei zieht Egger eine stabile Preispolitik durch: „Wir sind mit marktgerechten Preisen unterwegs.”
Seit Jahresbeginn hat sich der Dollar-Kurs im 2-stelligen %-Bereich zu Ungunsten der europäischen Exporteure verändert. „Derzeit stabilisiert es sich wieder”, weiß Sprockhoff.
OSB für die konstruktive Anwendung hat überwiegend im Sommer Saison. Deshalb forciert Egger den Absatz in anderen Branchen wie der Kfz-, Fertighaus-, und Möbel-Industrie.
Neu ist eine mit Nut- und Feder versehene OSB-Verlegeplatte mit rutschfester Oberflächenbeschichtung. Sie findet Einsatz im Messebau oder bei Zeltböden.Exportorientierter Standort. Ein Großteil der in Wismar gefertigten Produkte werden exportiert. Egger setzt dabei vermehrt auf den Bahn- oder Schiffs-Transport. „Die Diskussion um die Lkw-Maut gibt uns Recht” (Sprockhoff). Der Werk-Werk-Verkehr wird vorwiegend mit der Bahn (Brilon/DE, St. Johann) oder zum Teil mit dem Schiff (Großbritannien) realisiert.
Den Export nach Übersee bewerkstelligt man teilweise mit ganzen Schiffsladungen, die ab Wismar, zum Teil per Container ab Hamburg auf die Reise geschickt werden. Exportmärkte wie Fernost beliefert Egger über große Importeure. „Unsere konstruktiven Produkte sind - im Vergleich zu den dekorativen - nicht an Leithändler gebunden”, so Sprockhoff. Der Direktvertrieb wird nur bei einigen wenigen Industriekunden wie der Fertighausindustrie und einigen industriellen Verpackern realisiert.Zertifizierungs-Marathon. „Selbst in Europa konnte man sich nicht auf eine einheitliche Zertifizierung von Holzwerkstoffplatten einigen”, bedauert Sprockhoff. Frankreich, Belgien, Niederlande, Groß-Britannien und Skaninavien haben eigene Zertifikate.
„Bevor wir im Zertifizierungs-Marathon an den Start gegangen sind, haben wir die für uns wichtigen Märkte ausgelotet”, erläutert Sprockhoff. Die Zulassungen für die USA und Japan beispielsweise sind anspruchsvoll und teuer. Dieser große Aufwand lohnt sich nur bei entsprechenden Exportmengen.MDF gefragt. Im Vergleich zu OSB- sind MDF-Platten in Europa sehr gefragt: Die Fertigungskapazitäten sind weit im voraus ausgebucht und die Lagerware knapp. Der größte Teil der in Wismar produzierten HDF verbleibt in der Gruppe und geht in die Fußbodenproduktion von EFP (Egger Floor Products).
„Um die Marktwellen unbeschadet zu durchschiffen, werden wir unsere Produkte noch breiter und stabiler aufstellen”, so Sprockhoff kämpferisch. „Den größten Teil steuert unsere Manschaft bei: Leistung, Motivation und Zusammenhalt.”
Eine Entlastung sieht der Geschäftsführer zum Beispiel im Export in außereuropäische Märkte.
Das OSB-Preisniveau in den USA hängt indes von einer Börsennotierung in Chicago ab. Anhand dieser OSB-Charts gibt es Tages-Kurse, die beispielsweise auch von Umwelteinflüssen wie Tornados oder Hurricans beeinflusst werden.
Diese nicht vorraussagbaren Nachfrage-Schwankungen haben Auswirkungen auf den Weltmarkt: Aus den USA sind keine kontinuierlichen Exporte zu erwarten.
Darin sieht Sprockhoff eine Chance für europäische Anbieter, die konstant gewünschte Mengen und Qualitäten liefern können. Dabei handelt es sich überwiegend um Spezialprodukte von Egger: „Wir haben kein Interesse, uns mit Massenware der amerikanischen Börse auszusetzen.”Turbulente Preisentwicklung. Als turbulent bezeichnet Sprockhoff die Preisentwicklung bei OSB: Der Tiefpunkt wurde Mitte 2001 erreicht. Seither folgten mehrere - nach wie vor notwendige - deutliche Preiserhöhungen. Dabei zieht Egger eine stabile Preispolitik durch: „Wir sind mit marktgerechten Preisen unterwegs.”
Seit Jahresbeginn hat sich der Dollar-Kurs im 2-stelligen %-Bereich zu Ungunsten der europäischen Exporteure verändert. „Derzeit stabilisiert es sich wieder”, weiß Sprockhoff.
OSB für die konstruktive Anwendung hat überwiegend im Sommer Saison. Deshalb forciert Egger den Absatz in anderen Branchen wie der Kfz-, Fertighaus-, und Möbel-Industrie.
Neu ist eine mit Nut- und Feder versehene OSB-Verlegeplatte mit rutschfester Oberflächenbeschichtung. Sie findet Einsatz im Messebau oder bei Zeltböden.Exportorientierter Standort. Ein Großteil der in Wismar gefertigten Produkte werden exportiert. Egger setzt dabei vermehrt auf den Bahn- oder Schiffs-Transport. „Die Diskussion um die Lkw-Maut gibt uns Recht” (Sprockhoff). Der Werk-Werk-Verkehr wird vorwiegend mit der Bahn (Brilon/DE, St. Johann) oder zum Teil mit dem Schiff (Großbritannien) realisiert.
Den Export nach Übersee bewerkstelligt man teilweise mit ganzen Schiffsladungen, die ab Wismar, zum Teil per Container ab Hamburg auf die Reise geschickt werden. Exportmärkte wie Fernost beliefert Egger über große Importeure. „Unsere konstruktiven Produkte sind - im Vergleich zu den dekorativen - nicht an Leithändler gebunden”, so Sprockhoff. Der Direktvertrieb wird nur bei einigen wenigen Industriekunden wie der Fertighausindustrie und einigen industriellen Verpackern realisiert.Zertifizierungs-Marathon. „Selbst in Europa konnte man sich nicht auf eine einheitliche Zertifizierung von Holzwerkstoffplatten einigen”, bedauert Sprockhoff. Frankreich, Belgien, Niederlande, Groß-Britannien und Skaninavien haben eigene Zertifikate.
„Bevor wir im Zertifizierungs-Marathon an den Start gegangen sind, haben wir die für uns wichtigen Märkte ausgelotet”, erläutert Sprockhoff. Die Zulassungen für die USA und Japan beispielsweise sind anspruchsvoll und teuer. Dieser große Aufwand lohnt sich nur bei entsprechenden Exportmengen.MDF gefragt. Im Vergleich zu OSB- sind MDF-Platten in Europa sehr gefragt: Die Fertigungskapazitäten sind weit im voraus ausgebucht und die Lagerware knapp. Der größte Teil der in Wismar produzierten HDF verbleibt in der Gruppe und geht in die Fußbodenproduktion von EFP (Egger Floor Products).
„Um die Marktwellen unbeschadet zu durchschiffen, werden wir unsere Produkte noch breiter und stabiler aufstellen”, so Sprockhoff kämpferisch. „Den größten Teil steuert unsere Manschaft bei: Leistung, Motivation und Zusammenhalt.”