Trotz der bisher unklaren Entwicklung Rumäniens von einer Plan- zu einer Marktwirtschaft hat sich die traditionsreiche Holzbearbeitungs-Industrie inzwischen deutlich umgestaltet.Groß-Investitionen. Namhafte ausländische Investoren haben sich niedergelassen: MDF- und Spanplattenwerk der italienischen Frati-Gruppe, Sägewerk von Schweighofer in Sebes (sh. Holzkurier Heft 28/02, S. 3), Sperrholzwerke von Becker in Gherla sowie von Buchholzer in Dragasani, Formteile-Fertigung der Daimler-Benz-Gruppe in Codlea und Finnforest Türen-, Tischlerplatten-Werk in Comanesti (sh. Holzkurier Heft 44/02, S. 26).
Niederlassungen von Maschinen- und Werkzeugherstellern, Leimproduzenten und Holzhändlern aus Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und Skandinavien gehören zu den bereits etablierten Branchen, die sich auf Expansionskurs bewegen.
Rumänische Holzindustrie 2002:
- 3,8% des Bruttoinlandsprodukt
-7,7% der industriellen Fertigung
-9% des Exportvolumens
- 1,3% des Importvolumens
-9,3% der Industriebeschäftigten
Die Möbelindustrie ist der eindrucksvollste Zweig der Holzverarbeitung. 2002 wurden 780 Mio. US-$ Umsatz erzielt, davon 615 Mio. US-$ im Export. Die Hauptverkaufsmärkte sind die EU-Länder (über 80%), der Nahe Osten und die GUS-Staaten.
Niederlassungen von Maschinen- und Werkzeugherstellern, Leimproduzenten und Holzhändlern aus Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und Skandinavien gehören zu den bereits etablierten Branchen, die sich auf Expansionskurs bewegen.
Rumänische Holzindustrie 2002:
- 3,8% des Bruttoinlandsprodukt
-7,7% der industriellen Fertigung
-9% des Exportvolumens
- 1,3% des Importvolumens
-9,3% der Industriebeschäftigten
Die Möbelindustrie ist der eindrucksvollste Zweig der Holzverarbeitung. 2002 wurden 780 Mio. US-$ Umsatz erzielt, davon 615 Mio. US-$ im Export. Die Hauptverkaufsmärkte sind die EU-Länder (über 80%), der Nahe Osten und die GUS-Staaten.
Möbel brauchen Holz. Die Möbelindustrie ist der größte inländische Holzverbraucher. Die Holzwerkstoff-, Papier- und Zellstoffindustrie waren ursprünglich große Abnehmer, die aufgrund der veralteten Infrastruktur und der verspäteten Investitionstätigkeit keinen großen Verbrauch mehr sichern können.
Die Rohstoffe stammen größtenteils aus dem Inland, teilweise aus Importen aus der benachbarten Ukraine. Nach Aussagen des rumänischen Verbandes (ASFOR) betrug der Rundholzeinschlag 2002 13,4 Mio. fm, 2001 14,8 Mio. fm.Möbel-Produktionsstruktur EU-reif. Selbstverständlich ist die Struktur der Möbelproduktion von den Markttrends bestimmt. Daher ist die rumänische Möbelproduktion (sh. Grafik links unten) mittlerweile ähnlich strukturiert wie die EU-Produktion.
Zwischen 1990 und 1995 vollzog die Möbelindustrie in Rumänien einen unerwarteten Niedergang, als Folge des Handelsrückganges mit den osteuropäischen Ländern (vor allem Ex-Sowjetunion).
Seit 1996 ist eine Steigerung sichtbar - aufgrund der politischen Änderungen in den ehemaligen osteuropäischen Ländern, aber auch wegen der ideologischen Umstrukturierungen in den arabischen Ländern. In Rumänien fertigen etwa 2900 Unternehmen Möbel und -Teile. 5,7% der Industrie-Beschäftigen arbeiten in dieser Branche.
Die Rohstoffe stammen größtenteils aus dem Inland, teilweise aus Importen aus der benachbarten Ukraine. Nach Aussagen des rumänischen Verbandes (ASFOR) betrug der Rundholzeinschlag 2002 13,4 Mio. fm, 2001 14,8 Mio. fm.Möbel-Produktionsstruktur EU-reif. Selbstverständlich ist die Struktur der Möbelproduktion von den Markttrends bestimmt. Daher ist die rumänische Möbelproduktion (sh. Grafik links unten) mittlerweile ähnlich strukturiert wie die EU-Produktion.
Zwischen 1990 und 1995 vollzog die Möbelindustrie in Rumänien einen unerwarteten Niedergang, als Folge des Handelsrückganges mit den osteuropäischen Ländern (vor allem Ex-Sowjetunion).
Seit 1996 ist eine Steigerung sichtbar - aufgrund der politischen Änderungen in den ehemaligen osteuropäischen Ländern, aber auch wegen der ideologischen Umstrukturierungen in den arabischen Ländern. In Rumänien fertigen etwa 2900 Unternehmen Möbel und -Teile. 5,7% der Industrie-Beschäftigen arbeiten in dieser Branche.
Tal durchschritten. Daher ist eine weiter steigende Dynamik der Möbelproduktion in Rumänien und des Exports zu erwarten (sh. Tabelle rechts unten). Laut einer Mitteilung der Economic Commission for Europe (ECE) gibt es in Rumänien rund 8 Mio. Häuser und Wohnungen für eine Bevölkerung von 22 Mio. Einwohnern. 2020 werden nur noch 1,5 Mio. davon bewohnbar sein. Bauinvestitionen werden daher sehr stark zunehmen.