Jürgen Kitzmüller (li.) und Markus Decker (Mi.) freuten sich gemeinsam mit proHolz Tirol-Vorstandsvorsitzendem Manfred Saurer (2. v. li.) und proHolz Tirol-Geschäftsführer Rüdiger Lex (2. v. re.) sowie Landesinnungsmeister Klaus Buchauer über eine „Auszeichnung“. Die Trophäe und die Urkunden wurden unter Einhaltung der COVID-19-Regeln übergeben © proHolz Tirol
„Bereits die als Nominierungen von der Jury gemeinsam hervorgehobenen Projekte zeichneten sich durch ein hohes Niveau aus. Aus den Nominierungen wurden in der Folge Anerkennungen ausgewählt und aus diesen erfolgte die Auswahl der fünf Auszeichnungen“, erklärt Juryvorsitzender Günther Grall von der FH Salzburg. Teilnahmeberechtigt waren Tischlereien, Designer, Architekten, Planer, Bauherren und Auftraggeber. Der Jury gehörten neben Grall auch Dr. Christine Müller, Chefredakteurin der Fachzeitschrift Architektur & Bau Forum, Peter Pauschenwein von der Bundesinnung der Tischler und Holzgestalter sowie Monika Smetana von der HTL Mödling an. „In den nächsten Wochen werden die mit Nominierungen, Anerkennungen und Auszeichnungen bedachten Projekte in einer Wanderausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht“, freut sich proHolz Tirol-Geschäftsführer Rüdiger Lex.
Die fünf Auszeichnungen
Das Pariser Restaurant Le Collectionneur gewann in der Kategorie Export. Es wurde von den französischen Planern Edouard Cohen und Alexandre Danan entworfen. Für die Ausführung war die Holzmanufaktur und Vitrinenbau Auer, Innsbruck, zuständig.
In der Kategorie Objekt konnte die Stadtbibliothek Innsbruck die Jury überzeugen. Die Bibliothek wurde geplant vom Innsbrucker Architekturbüro LAAC. Für die Ausführung war Spechtenhauser Holz- und Glasbau, Innsbruck, verantwortlich.
Eine von Kitzmüller Architektur, Absam, geplante und der Tischlerei Decker, Itter, realisierte Wohnung in Kitzbühel bekam die Auszeichnung in der Kategorie Privat. Das Aberjung Object, geplant von Aberjung, Dölsach, ausgeführt von der Tischlerei Lanser, Innervillgraten, erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Designobjekt/Serie. Die Giggijochbahn in Sölden bekam die Auszeichnung in der Kategorie Bautischlerarbeiten. Sie wurde geplant von Obermoser Arch-Omo, Innsbruck, für die Ausführung war Spechtenhauser Holz- und Glasbau zuständig.
Broschüre anfordern
Die Auslober möchten die „Auszeichnung für Gestaltung und Tischlerhandwerk“ weiter etablieren und – so wie den Holzbaupreis – künftig im vierjährigen Abstand vergeben. „Denn somit ergibt sich alle zwei Jahre landesweit eine beeindruckende Darstellung des heimischen Handwerks in Verbindung mit hervorragender Planung und ausgezeichnetem Design“, betonen proHolz-Vorsitzender Manfred Saurer und Tischlerinnungsmeister Klaus Buchauer. Einen Gesamtüberblick über die Ergebnisse des Wettbewerbs sowie Informationen zu allen eingereichten Projekten erhält man mittels einer Broschüre, die auf der proHolz Tirol-Webseite kostenlos bezogen werden kann.