Ende März notierte der vom Holzkurier erhobene BSP-Preisindex bei 110 % (Basis 100 % = Januar 2019). Angesichts der guten Auslastung sowie der steigenden Rohwarenpreise kalkulieren Produzenten wie Abnehmer mit weiter steigenden Preisen im 2. und 3. Quartal.
Der Preis für Brettsperrholz hat seit Jahresbeginn um 50 bis 60 €/m3 zugelegt. Im 2. Quartal ist mit weiteren 15 €/m3 zu rechnen. Während BSH-Hersteller schon „heuer steht noch ein 6er vorne“ berichten, kämpft das eigentlich höherwertige BSP darum, dass wenigstens „ein 5er vorne steht“.
Bauprodukte waren und sind gut nachgefragt. Daher sind die großen Holzindustrien für das 2. Quartal zuversichtlich. Die bisherigen Preissteigerungen wurden – laut diesen – „vom Rundholzpreisanstieg“ aufgefressen. Wenn es Quartalsschlüsse gibt, sollen diese je nach Ausgangslage nochmals um 5 bis 20 €/m3 über denen des 1. Quartals zu liegen kommen. In Europa setzt man also darauf, dass der Holzbau weiter so gut performt.