Mayr-Melnhof Holz

Richard Stralz bleibt bis 2030 CEO von Mayr-Melnhof Holz

Ein Artikel von Gerd Ebner | 26.06.2025 - 12:51
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© Marija Kanizaj

Michael Wolfram bleibt für die kommende Mandatsperiode als CFO im Vorstand. Technikvorstand Arnulf Penker hingegen wird das Unternehmen einvernehmlich verlassen. Penker hatte seine Position erst am 1. September 2023 angetreten.

In der laufenden Mandatsperiode (2021–2025) setzte das Unternehmen bedeutende Investitionsprojekte um. Das größte Vorhaben betraf den Stammsitz in Leoben: Über 200 Mio. € wurden dort investiert, davon rund 175 Mio. € in eine neuartige Brettsperrholz-Produktion. Die geplante Jahreskapazität in Leoben liegt im Vollbetrieb bei 140.000 m³. Gemeinsam mit dem Standort Gaishorn verfügt das Unternehmen über eine BSP-Kapazität von über 200.000 m³/J und zählt damit zu den Top 4 in Europa.

Für die kommende Amtszeit (2026–2030) kündigt Stralz eine strategische Neuausrichtung an: „Ich setze auf interne Optimierung und Konsolidierung. Beginnend mit Leoben werden wir Lean-Management-Maßnahmen auf alle Werke ausrollen.“ Expansionen schließt Stralz dabei nicht aus: „Unternehmenserweiterungen werden wir nur dort tätigen, wo sie zu uns passen“, verdeutlicht er.

Laut dem aktuellen Geschäftsbericht 2023 erzielte Mayr-Melnhof Holz einen Umsatz von 765 Mio. €, musste jedoch einen EBT-Verlust von knapp 50 Mio. € hinnehmen.

Unter Stralzs Führung wuchs das steirische Unternehmen erheblich. Laut Erhebung des Holzkurier belegt Mayr-Melnhof Holz inzwischen Platz 2 unter den größten europäischen Herstellern von Brettschichtholz. Bei der Nadelschnittholz-Produktion rangiert das Unternehmen auf Platz 10.