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Binderholz: 2024 sank Umsatz um 3 % auf 2,06 Mrd. €. Mit 13 Mio. € EBT weist Binderholz aber weiterhin das beste Ergebnis der untersuchten Holzindustrien auf. © holzkurier.com

Binderholz

Viel investiert, trotzdem hohe Reserven

Ein Artikel von Gerd Ebner | 26.11.2025 - 06:54

Der Umsatz von Binderholz ging im Vorjahr um 3 % auf 2,06 Mrd. € zurück. Das ist immer noch mehr als das Doppelte  der Pfeifer Holding, deren Umsatz 2024 um 11 % auf 924 Mio. € zulegte.

Binderholz konnte 2024 die Bilanzsumme auf 2,35 Mrd. € steigern (Vorjahr: 2,33 Mrd. €). Das Unternehmen verfügt über Eigenkapital in Höhe von 1,05 Mrd. € und damit eine sehr solide Eigenkapitalquote von 45 %. Die Investitionen der Vorjahre hinterlassen jedoch Spuren in den Verbindlichkeiten. Diese summieren sich gegenüber Kreditinstituten auf über 822 Mio. €, oder mehr als ein Drittel der Bilanzsumme, wobei 135 Mio. € kurzfristig fällig sind.

Insgesamt belaufen sich die Fremdverbindlichkeiten auf 1,06 Mrd. €. Binderholz verfügt über einen hohen Liquiditätspuffer (Kassenbestand und Bankguthaben von über 208 Mio. €), was natürlich Sicherheit für die operative Leistungsfähigkeit bietet.

Der operative Cashflow ist in Relation zu anderen Holzindustrien sehr hoch (2024: 257 Mio. €) und liegt deutlich über dem Vorjahr (156 Mio. €). Die Mittelabflüsse für Investitionen sind laut der 2024er-Bilanz auf 150 Mio. € gesunken (Vorjahr: 230 Mio. €). Man blieb vorsichtig.