Stora Enso

Umsatz und Ergebnis verbessert

Ein Artikel von Martina Nöstler (für holzkurier.com bearbeitet) | 04.02.2026 - 10:25

Stora Enso, Helsinki, erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 9,3 Mrd. €. Gegenüber 2024 (9,05 Mrd. €) ist dies ein leichter Zuwachs um 3%. Das bereinigte EBIT lag im Vorjahr bei 528 Mio. € (2024: 598 Mio. €), das operative Ergebnis (IFRS) bei 942 Mio. € (2024: 93 Mio. €). Der operative Cashflow betrug im Vorjahr 897 Mio. € (1,19 Mrd. €). Der Cashflow nach Investitionstätigkeit lag bei 122 Mio. € (74 Mio. €).

Im 4. Quartal 2025 sank der Umsatz im Jahrabstand um 3 % auf 2,25 Mrd. € (4. Quartal 2024: 2,32 Mrd. €). Stora Enso führt dies überwiegend auf die niedrigeren Preise bei Karton und Zellstoff zurück. Dies konnte teilweise durch die Übernahme von Junnikkala sowie den Hochlauf der Konsumkarton-Linie am Standort Oulu kompensiert werden. Das operative Ergebnis (IFRS) belief sich auf 476 (−279) Mio. €.

Stora Enso bereitet weiterhin die Abspaltung des schwedischen Forstgeschäfts in ein eigenständig börsennotiertes Unternehmen vor. Der Abschluss wird für die erste Hälfte 2027 erwartet. Im Herbst 2025 startete der Konzern eine strategische Überprüfung der Sägewerks- und Building-Solutions-Aktivitäten in Zentraleuropa. Geprüft werden verschiedene Szenarien, einschließlich einer möglichen Veräußerung. Damit will man den strategischen Fokus für erneuerbare Materialien und Verpackungen schärfen. Zudem wird in diesem Jahr das Hochfahren der Konsumkarton-Linie in Oulu/FI fortgesetzt. Die Vollauslastung erwartet Stora Enso 2027. Der EBIT-Gegenwind soll mit der Verbesserung der technischen Performance schrittweise abnehmen. Im 1. Quartal wird eine negative Auswirkung von 15 bis 30 Mio. € auf das bereinigte EBIT erwartet.

Die Märkte bleiben laut der Einschätzung Stora Ensos auch 2026 herausfordernd, die Konsumentenstimmung ist schwach. Geopolitische Volatilität reduziert die Planbarkeit. Die Nachfrage in den Märkten für Verpackungen und Zellstoff dürfte auf niedrigem Niveau stabil bleiben.

Die 2025 abgeschlossene Veräußerung von 175.000 ha Forstflächen in Schweden führt 2026 zu einer Reduktion des jährlichen bereinigten EBIT um rund 20 Mio. €. Der geschätzte Quartalseffekt liegt bei rund 5 Mio. €.