Man sieht darin ein Zeichen einer weiteren Stabilisierung nach den Vorjahren. Der Anstieg sei teilweise auch preisgetrieben, insgesamt aber ein positives Signal für die Branche.
Zweistellig im Plus waren im März Hobelwaren, Holzwerkstoffe, Fußböden, Holz im Garten sowie Dienstleistungen. Schnittholz und Bauelemente lagen ebenfalls im Plus, jedoch etwas geringer. Kumuliert ergibt sich für die ersten drei Monate ein Umsatzplus von 2,7%.
Die Entwicklung ist laut GD Holz weiterhin stark von Preisen beeinflusst: Rund 45% der Umsatzveränderung entfallen auf Preisanpassungen, etwas mehr als ein Viertel auf reine Mengenzuwächse, der Rest auf eine Kombination aus Preis- und Mengenentwicklung.
Die Erwartungen bleiben vorsichtig: Sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel rechnet die Mehrheit der Unternehmen mit gleichbleibender oder rückläufiger Geschäftsentwicklung, etwa ein Viertel erwartet steigende Umsätze.
Eine nachhaltige Erholung ist laut GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel erst bei steigenden Absatzmengen möglich. Gleichzeitig fordert er politische Maßnahmen, insbesondere eine spürbare Senkung der Energiekosten. Insgesamt sieht der Verband eine Stabilisierung der Branche auf moderatem Niveau.