Säger gegen Nadelstammholzsubmission in NRW

Ein Artikel von Günther Jauk (für Timber-Online bearbeitet) | 17.03.2017 - 13:46

Seit Jahresbeginn wird in Nordrhein-Westfalen (NRW) das bei Wertholz gängige Verkaufsverfahren der Submission testweise auch auf Nadelstammholz angewandt. Im Zuge einer Umfrage des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH) sprach sich jetzt ein Großteil der betroffenen NRW-Säger gegen diese Praxis aus.

Unabhängig von Größe und Standort gehen fast 90% von negativen Auswirkungen für die eigene wirtschaftliche Tätigkeit aus, heißt es in einer Presseaussendung des DeSH. Die Unternehmen fürchten regionale, vom Markt entkoppelte Preissteigerungen und somit den Verlust ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

„Rückblickend auf Entwicklungen in anderen Bundesländern und im benachbarten Ausland sind die Bedenken nicht unbegründet“, meint DeSH-Geschäftsführer Lars Schmidt und führt weiter aus: „Kommt es zu einer Aufwärtsspirale, weil einzelne Betriebe nicht marktgerechte Angebote abgeben, besteht erhebliche Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit des ganzen Wirtschaftszweigs in der Region.“

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