Abnehmer sind Zellstoff-, Holzwerkstoff- und Sägewerke in Deutschland. Dazu zählen auch Betriebe außerhalb der Küstenregionen. An der unternehmenseigenen Kaianlage im Hafen Lübeck schlägt Rodenberg das Sturmholz von Break Bulk-Schiffen auf Ganzzüge um.
Das Rundholz kauft Rodenberg in Irland frei Verladehafen. Bereits im Sommer 2025 hat sich Rodenberg Lagerplätze im Hafen Galway gesichert. Für den Seetransport nutzt das Unternehmen nicht die eigene Schiffsflotte, sondern greift auf frei verfügbare Transportkapazitäten am Markt zurück. Neben eigenen Importaktivitäten aus Irland wickelt Rodenberg Sturmholztransporte als Dienstleistung ab.
Parallel zu den Transporten hat Rodenberg im November 2025 in Irland die ersten Container mit Sitka-Fichte für den Export nach China beladen. Die 2,9 m langen Abschnitte mit Mindestzopf 16 cm ergänzen die nach Deutschland gelieferten Sortimente. Die Container werden in Dublin verschifft. Dort bestehen jedoch Kapazitätsengpässe bei den Pflanzenschutzämtern.
Peter Buchleitner, bei Rodenberg für den Rundholzexport nach Asien verantwortlich, befand sich Anfang Januar 2026 zu Verhandlungen in China. Dort warb er für Sitka-Fichte, da es bei dieser Holzart in der Vergangenheit wiederholt Probleme gegeben hat. So wurden Industrieholzqualitäten statt Sägeholz geliefert. Zudem kam es mehrfach zu fehlerhaften Mengenerfassungen.