Bis 13. Januar wurde die 21. Laub- und Nadelholzsubmission, Sailershausen/DE, der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Unterfranken ausgerichtet. Auf acht Lagerplätzen wurden 2762 fm Wert- und Schneideholz angeboten. Im Vorjahr lag die Angebotsmenge bei 3452 fm. An der Submission beteiligten sich 40 Bieter aus dem In- und Ausland.
Besonders gefragt war hochwertige Eiche. Der Durchschnittserlös erreichte 857 €/fm und lag damit rund 17% über dem Vorjahr (729 €/fm). Eiche stellte mit 77% den größten Anteil der Holzarten. Für Esche wurden durchschnittlich 234 €/fm (2025: 245 €/fm) erzielt. Bei den Buchen kam es zu einer Steigerung des durchschnittlichen Erlöses pro Festmeter 292 €/fm (2025: 162 €/fm), hingegen gab es für Elsbeere mit 145 €/fm eine deutliche Minderung im Vergleich zum Vorjahr (2025: 413 €/fm). Über alle angebotenen Baumarten hinweg lag der durchschnittliche Erlös bei 722 €/fm.
Im Nadelholzbereich lagen die durchschnittlichen Erlöse bei 321 €/fm (2025: 371 €/fm) für Lärche, 175 €/fm (2025: 142 €/fm) für Kiefer und 164 €/fm für Douglasie (2025: 225 €/fm).
Über alle angebotenen Baumarten hinweg blieben von 438 Stämmen 123 ohne Zuschlag.
Der Spitzenstamm der Submission war ein Eichenstamm aus der Forstbetriebsgemeinschaft Rhön und Grabfeld mit einem Volumen von 1,38 fm. Er erzielte einen Erlös von 3.594 €/fm und einen Gesamterlös von 4959,72 €.