Die Ermittlungen der lettischen Generalstaatsanwaltschaft (Latvijas Republikas Ģenerālprokuratūra) wegen mutmaßlich unzulässiger staatlicher Beihilfen für die Holzindustrie haben zu Verhaftungen und Entlassungen geführt. So wurden Lettlands Landwirtschaftsminister Armands Krauze und der Chef der Staatskanzlei Raivis Krauze vorübergehend festgenommen und danach entlassen. Der Rücktritt der lettischen Premierministerin Evika Siliņa mit ihrem gesamten Kabinett am 14. Mai wird nicht nur mit dem Absturz von zwei Militärdrohnen, sondern auch mit den Korruptionsvorwürfen in der Forst- und Holzwirtschaft in Verbindung gebracht.