Der Holzhändler Karl Michael Fried ist nach schwerer Krankheit verstorben. Schon sehr früh hatte er das Holzhandels- und Exportunternehmen Buben und Fried, Gmunden, von seinem Vater übernommen und hat auf vielen Gebieten des Holzhandels Pionierarbeit geleistet. Er war von Anfang an an der Erschließung der arabischen Märkte, der Häfen Koper, Rasa und Pula beteiligt und erzielte durch profundes Fachwissen und unermüdlichen Fleiß große Erfolge. Auch bei der Verschiffung über die Nordseehäfen war er einer der Ersten. Fried lieferte früh große Mengen an Nadelrundholz über Koper nach Japan und war ein bedeutender Lieferant der Beschaffungsstellen der US-Army in Europa. Als nach dem Krieg dringend Holz in Bosnien benötigt wurde, war er als wendiger und ideenreicher Kaufmann zu Stelle. Da die Verkehrswege über Land blockiert waren, charterte er kurzerhand ein Transportflugzeug. Frieds besondere Liebe galt Algerien. In diesem Markt kam seine Firma auch zu Fall.