Von den insgesamt 5 Sortierlinien können 4 mit einer Ge-schwindigkeit von 230 Takten/min arbeiten. Je 2 davon dienen der Sortierung von Haupt- und Seitenware. Etagen-Anzahl: 15, 16, 17, 22.
Die bauliche Anordnung der Sortieranlagen wurde nicht verändert. Auch konnten große Teile der Mechanik im Sortierbereich wieder in Stand gesetzt werden. Die Elektrik- und SPS-Steuerung samt den Mess-Systemen mussten jedoch komplett erneuert werden.
15, 16, 17 und 22 Etagen haben die 4 Sortierlinien, die nach dem Brand mit neuer SPS-Steuerung ausgeführt wurden © Pachler
Ende Mai wurde die 4. Paketieranlage samt Abtransport fertiggestellt, die sich im Obergeschoss des neuen Gebäudes befindet. 4 Paketierlinien sind hier nebeneinander angeordnet. Je nachdem, ob die Ware imprägniert werden soll (etwa für den Export in die Levante), wird das Förderbett durch das Holzschutz-Bad geführt, oder darüber hinweg. Dimensionsbezogen geregelt. Die Entleerung der Etagen erfolgt automatisch. Dem Bedienungsmann wird am Bildschirm angezeigt, wann die entsprechende Stückzahl in der Filmetage erreicht ist. Der Vorschub wird dimensionsbezogen geregelt.
Geschwindigkeitsprofile können eingestellt werden. An sämtlichen Stationen kann über Visualisierung die Störungsfreiheit überwacht und die einzelnen Produktions-Informationen abgerufen werden.
Die verstellbare Rückhalteklappe und von oben wirkende Klemmzylinder bilden entsprechende Lagenbreiten. Über einen Ausrichtrollgang werden die fertigen Lagen der Kappung mit einer Schnittgeschwindigkeit von 50 m/min im Quertransport zugeführt. Die Sägen werden wiederum automatisch positioniert. Am folgenden Förderer können 3 Lagen gepuffert werden.26 Übergaben pro Minute. Die Dreh-Übergabezunge bringt anschließend die Lage auf den Hubtisch. Die Lattenlegung positioniert - im Fall einer Paketbildung für die Trockenkammern - die Latten auf den Lagen. Die Drehzunge fährt zurück und der Hubtisch senkt sich um eine Lagenstärke. 26 Übergaben sind auf allen 4 Springer-Anlagen pro Minute möglich - egal ob mit oder ohne Lattung.
Das fertige Paket wird entweder abgesenkt und direkt zur Staplerentnahme transportiert, oder über einen heb- und senkbaren Rollengang der Paketpresse zugeführt. Es wird noch einmal kontrolliert, die Bindeposition automatisch angefahren und das Paket mit einem Paketzettel zur weiteren Verfolgung versehen.
Von hier aus gelangt das Paket weiter zum Speicherförderer, von wo es mittels Frontstapler entnommen wird.
Wenig später startete Pöchhacker, Ybbs, mit der Errichtung des Stahlbeton-Gebäudes. In diesem sind die Technikräume (Hydraulik-, Elektronik-, Imprägnier-, Trafo- und Absaugventilatorenräume) enthalten. Die Hydraulik- und Elektronikräume sind mit Brandschutztüren und Rauchentlüftung ausgestattet. Elektronikräume brandsicher. Sie enthalten jeweils die Komponenten für 2 der 4 Linien, so dass eine Ausfallsicherheit gewährleistet werden kann.Träger teilweise ersetzt. Estet, St. Michael i. d. Obersteiermark, machte sich daran, sowohl in der Sortierung, als auch bei den Träger der Fächer die Statik wieder in Ordnung zu bringen. Da die oberen Teile der Sortierung zum Teil sehr hohen Temperaturen ausgesetzt gewesen waren, mussten manche Träger abgetrennt und neue Teilstücke angeschweißt werden. Die Lärm gedämmte 2-schalige Einhausung erstellte Profil- und Fassadenbau, St. Michael i. d. Obersteiermark.
Nachdem die Schäden, die das Feuer angerichtet hatte, in Rekordzeit wieder beseitigt waren, © Stora Enso
„Wir haben in unserem Betrieb den 12. August aus dem Kalender gestrichen”, spielt Moser auf die Schäden an, die an diesem Tag in den vergangenen 2 Jahren entstanden. Obwohl mit Pumpen und Absperrungen versucht worden war, das Wasser unter Kontrolle zu halten, stand am Ende das Wasser 1 bis 2 m hoch am Betriebsgelände und in den Hallen. Wasserschaden von mehreren Millionen Euro. Über 350 Motoren mussten ausgebaut und von Schlamm und Wasser gereinigt werden. Das Rundholz schwamm auf dem Gelände herum und teilweise auch davon. „Mit der Betriebs-Unterbrechung entstand uns ein Schaden von mehreren Millionen Euro. Dieser ist Gott sei Dank durch die Versicherung weitestgehend abgedeckt”, berichtet Moser.
Mittlerweile hat man auch die Auswirkungen des Wassers wieder beseitigt - nur mehr die Markierungen des einstmaligen Wasserstandes lassen das Ausmaß der Überflutung erahnen. Es wird wieder voll gearbeitet. Auf den 3 Spanerlinien von Linck, Oberkirch/DE, wird im 2-Schicht-Betrieb geschnitten: Für 2003 rechnet man mit 1,1 Mio. fm.
kam genau 1 Jahr danach die Flut und verursachte einen neuerlichen Schaden von mehreren Millionen Euro © Stora Enso
„Wir haben in unserem Betrieb den 12. August aus dem Kalender gestrichen”, spielt Moser auf die Schäden an, die an diesem Tag in den vergangenen 2 Jahren entstanden. Obwohl mit Pumpen und Absperrungen versucht worden war, das Wasser unter Kontrolle zu halten, stand am Ende das Wasser 1 bis 2 m hoch am Betriebsgelände und in den Hallen. Wasserschaden von mehreren Millionen Euro. Über 350 Motoren mussten ausgebaut und von Schlamm und Wasser gereinigt werden. Das Rundholz schwamm auf dem Gelände herum und teilweise auch davon. „Mit der Betriebs-Unterbrechung entstand uns ein Schaden von mehreren Millionen Euro. Dieser ist Gott sei Dank durch die Versicherung weitestgehend abgedeckt”, berichtet Moser.
Mittlerweile hat man auch die Auswirkungen des Wassers wieder beseitigt - nur mehr die Markierungen des einstmaligen Wasserstandes lassen das Ausmaß der Überflutung erahnen. Es wird wieder voll gearbeitet. Auf den 3 Spanerlinien von Linck, Oberkirch/DE, wird im 2-Schicht-Betrieb geschnitten: Für 2003 rechnet man mit 1,1 Mio. fm. Verladung im eigenen „Hafen”. Die Nachbearbeitung in der Hobelhalle erfolgt 3-schichtig. Hier wird Ware vor allem für Japan und Amerika auf einer Weinig- oder der Waco-Hochgeschwindigkeits-Anlage (mit Springer-Mechanisierung) gehobelt. Verschnittlängen werden keilgezinkt. Für Spezialprodukte steht eine Nachmanipulation mit Bandsäge und Mehrblattkreissäge zur Verfügung.
Der Abtransport der Ware im Container erfolgt entweder mit dem Lkw, der Bahn oder mit dem Schiff an der eigenen Donau-Anlegestelle. Dazu wird das Schnittholz per Lkw zur nahen Donau transportiert und gelangt von dort per Schiff zum internationalen Hochseehafen in Rotterdam.
Standort: Ybbs
Betriebsleiter: Reinhard Moser
Betriebsareal: 22 ha, bisher verbaut: 17 ha
Technologie: 2 Schwachholz-Spanerlinien,
1 Starkholzlinie bis 45 cm Zopfdurchmesser
Einschnitt: 1,1 Mio. fm (2003)
Trocknung: 450.000 m³/J
Hobelung: 320.000 m³/J
Keilzinkung: 20.000 m³/J
Sägewerk: 2-schicht-Betrieb
Nachbearbeitung: 3-schicht-Betrieb
Mitarbeiter: 320 in Ybbs