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Pünktlich vor den Festtagen: Werksleiter Michael Mützel (re.) gibt den Startschuss für das neue sächsische Großsägewerk © Klausner

Pünktlicher Produktionsbeginn

Ein Artikel von Dipl.-FW Dr. Stefan Peters | 24.12.2004 - 00:00
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Pünktlich vor den Festtagen: Werksleiter Michael Mützel (re.) gibt den Startschuss für das neue sächsische Großsägewerk © Klausner

Es hat alles sehr gut geklappt. Mein Dank gilt allen Beteiligten und vor allem unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unermüdlich für das neue Werk im Einsatz waren”, freut sich Leopold Stephan, Geschäftsführer von Klausner Holz Sachsen (KHS), Kodersdorf/DE. Nicht einmal sechs Monate hat es gedauert, bis das Werk fertig gestellt war - eine Bauzeit, die rekordverdächtig ist.Anlagen und Maschinen planmäßig angelaufen. Das neue Säge- und Hobelwerk von Klausner nahm gemäß den Planungen pünktlich noch vor Weihnachten am 22. Dezember die Produktion am 22,5 ha großen Gelände auf. Tatsächlich führten das Engagement von Klausner und der Gemeinde Kodersdorf dazu, dass sämtliche Verfahren schnell und unkompliziert abgewickelt werden konnten.
Allein der Zeitraum zwischen Einreichen des Bauantrages und Erhalt der Baugenehmigung am 30. Juni dauerte lediglich zwei Monate. Das jetzt fertig gestellte Werk beschäftigt bereits 100 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bis Ende 2005 soll sich deren Zahl auf insesamt 300 erhöhen.
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Gut gefüllt: markantes Element des Rundholzplatzes ist der 275 m lange Sortierstrang mit beidseitig je 35 Betonboxen © Klausner

Östliches Sachsen gute Wahl. Schon jetzt erweist sich der gewählte Standort in Ost-Sachsen nahe Görlitz/DE als gute Wahl. Die direkte Anbindung an die Autobahn A4 sowie ein eigener Bahnanschluss - der bis Ende 2005 realisiert werden soll - gestalten den An- und Abtransport von Rohstoff und Waren zügig und effektiv.
Hinzu kommt, dass Kodersdorf mitten im Dreiländereck liegt und das Werk durch Ost-Sachsen, Tschechien und Polen langfristig mit ausreichend Rundholz versorgt werden kann.
Dass sich Klausner letztlich wiederum für einen deutschen Standort entschließen konnte, hat auch politische Gründe. In Deutschland sind die politischen Verhältnisse stabil und sicher, was für eine Investition von 45 Mio. € nicht unerheblich ist. Darüber hinaus konnte der Konzern mit seinen Töchtern Klausner Holz Thüringen (KHT), Saalburg-Ebersdorf/DE, und Klausner Nordic Timber (KNT), Wismar/DE, bereits Erfahrungen mit deutschen Standorten sammeln und gut nutzen.
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In Aktion: Entrindungsstation von Valon Kone © Klausner

Ausländische Märkte im Visier. Wie in den Werken KHT und KNT wird auch Klausner Holz Sachsen als ein Exportsägewerk positioniert. Über 90% des produzierten Schnittholzes sollen von Klausner auf den ausländischen Märkten verkauft werden. Insgesamt kommt die Klausner-Gruppe auf einen Exportanteil von weit über 80%. Die Gründe für diese Strategie sind deutlich zu erkennen: „Deutschland bietet ein großes und qualitativ hochwertiges Rohstoffpotenzial, verhält sich im Hinblick auf den eigenen Holzbedarf aber zurückhaltend. Länder wie die USA, England, Japan und Australien bieten hier traditionall weitaus mehr Möglichkeiten”, so Dr. Michael Walewski, Unternehmenssprecher von Klausner. Für die Verantwortlichen von Klausner war daher seit Ansiedlung von Klausner Holz Thüringen 1991 klar, dass der Erfolg im Exportgeschäft liegt - eine Philosophie, an der man erfolgreich festhält. Mit KHS wird diese Ausrichtung nun weiter verstärkt.
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Platz genug: in der 15.000 m² großen Halle montierte Waco, Halmstad/SE, die Z-förmig angeordnete Hobellinie © Klausner

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Parallel zur Hobelhalle angeordnet: 28 Trockenkammern von Mahild, Nürtingen/DE, fassen zusammen 7000 m³ © Klausner

Volle technische Leistungsfähigkeit Mitte 2005. „Unsere Vertriebsmannschaft ist gut strukturiert und verfügt über viel Erfahrung. Der Weltmarkt bietet weiterhin zahlreiche Möglichkeiten, Produkte erfolgreich abzusetzen. So werden etwa Märkte wie Taiwan, China oder Korea noch nicht gebührend berücksichtigt. Hier liegt das Potential, das wir zukünftig ebenfalls nutzen werden”, resümiert Walewski. Bis Mitte 2005 wird KHS die Produktion hochfahren und seine volle technische Leistungsfähigkeit erreichen. Mit einem geplanten Einschnittskapazität von dann 5 Mio. fm entwickelte sich die Klausner-Gruppe seit Einstieg in den deutschen Markt 1991 zu beachtlicher Größe.
Klausner-Facts
Inhaber: Fritz Klausner
Standorte: Klausner Holz Thüringen (Saalburg-Ebersdorf/DE), Klausner Nordic Timber (Wismar/DE), Klausner Holz Sachsen (Kodersdorf/DE)
Einschnittskapazität der Gruppe: 5 Mio. fm/J
Standort Kodersdorf
Geschäftsführer:Leopold Stephan
Investitionsvolumen: 45 Mio. €
Einschnittskapazität: 1 Mio. fm/J
Holzarten: Kiefer und Fichte