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Die beiden Weinzetl-Geschäftsführer Friedrich Pichler und Barbara Weinzetl kooperieren mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Peter Hrachowina, Alexander Hrachowina (Head of Controlling) und Hrachowina-Geschäftsführer Peter Frei (v. li.) © Hachowina/citronenrot

Hrachowina und Weinzetl machen gemeinsame Sache

Ein Artikel von Kathrin Lanz (für Timber-Online bearbeitet) | 09.03.2017 - 19:01
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Die beiden Weinzetl-Geschäftsführer Friedrich Pichler und Barbara Weinzetl kooperieren mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Peter Hrachowina, Alexander Hrachowina (Head of Controlling) und Hrachowina-Geschäftsführer Peter Frei (v. li.) © Hachowina/citronenrot
Die beiden Fensterfirmen Hrachowina, Wien, und Weinzetl, Wiener Neustadt, gehen ein Joint Venture ein. Die Eigenständigkeit beider Unternehmen und ihrer Produkte bleiben dabei aufrecht, heißt es.

Hrachowina war seit vergangenem Frühjahr auf Standortsuche. Geschäftsführer Peter Frei erklärt die Vorteile der kollaborativen Produktion: „Flächenbedarf, Baukosten und Investitionen sind wesentlich geringer als bei einem ‚Greenfield Project’ – also einem Neubau auf der grünen Wiese. Dazu kommen die bessere Maschinenauslastung und Synergiepotenziale in der Standort-Administration.“ So blieben beide kompetitiv. „Der Markt ist gesättigt, der Preisdruck enorm – was zu Lasten von Qualität gehen könnte. Dem wird mit der gemeinsamen Auslastungsoptimierung entgegengewirkt“, heißt es weiter. Frei betont, dass durch die Produktionsgemeinschaft nur Teile der Wertschöpfungskette gemeinsam genutzt werden. Darüber hinaus wird es keinen Zusammenschluss geben.

Am Produktionsgemeinschafts-Standort Wiener Neustadt investiert Hrachowina 3 Mio. € in die  Unternehmensbeteiligung und Erweiterung der State-Of-The-Art-Großanlage. Die Belegschaft am Standort soll sich verdoppeln. Die Produktionsanlagenplanung ist abgeschlossen. Anfang 2018 wird dann gemeinsam in Wiener Neustadt produziert. Wien bleibt als Hrachowina-Zentrale und Logistikstandort aufrecht.

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