„Im Gegensatz zum ersten Lockdown haben sich einzelne Firmen bei der Auslieferung, dem Transport und der Montage arrangiert. Man weiß um die Infektionsschutzmaßnahmen und Regeln. Die Herausforderungen der Branche sind heute die Materialbeschaffung und die Preissteigerungen“, sagt Edwin Müller-Rauschenbach, Verkaufsleiter beim Lager- und Regalsystemhersteller Elvedi, Blumberg/DE. Diese Situation zeichnete sich bereits um Weihnachten ab, mit dem Jahreswechsel hat sich die Lage dann verschärft. Laut dem Industrieverband Blechumformung herrscht ein Ungleichgewicht zwischen dem Stahlangebot und der -nachfrage. Hinzu kommen Einfuhrbeschränkungen für Stahl aus Drittländern. „Das EU-Stahlangebot wächst langsamer als die Nachfrage. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Versorgung sicherzustellen. Angebote werden teilweise zurückgenommen und Lieferverträge storniert. Zudem hat Europa nicht genug aktive Hochöfen, um den Bedarf selbst zu decken“, erklärt Müller-Rauschenbach.
Für die Erweiterung oder Neuausstattung des eigenen Lagers im Unternehmen rät Müller-Rauschenbach zu transparenter Zusammenarbeit und betont: „Der Schlüssel zur Projektsicherheit in den kommenden Monaten ist eine enge Kommunikation zwischen Lieferanten, Herstellern und Kunden. Lagersysteme für den Bedarf unserer Kunden gehen uns bei Elvedi jedenfalls nicht so schnell aus, dafür wurde frühzeitig vorgesorgt.“