Besonders das 4. Quartal war für den Großteil der deutschen und österreichischen Säger ausgesprochen positiv. 37 % meldeten für diesen Zeitraum „zufriedenstellende“ und 59 % „hohe“ Umsätze.
Dementsprechend gut fiel auch die Beurteilung der Geschäftslage aus. Für 73 % der Betriebe war diese im 4. Quartal „gut“ und für 22 % „zufriedenstellend“. Nur 5 % meldeten zum Jahreswechsel eine schlechte Geschäftslage.
Weitere Umsatzsteigerung erwartet
Ähnlich positiv ist auch der Blick in die Zukunft. Knapp die Hälfte der Unternehmen (46 %) rechnet mit „weiter steigenden“ und 39 % erwarten „gleichbleibende“ Umsätze im laufenden Quartal. Lediglich 10 % kalkulieren indes mit „sinkenden“ Einnahmen.
In puncto Geschäftslage gehen 59 % von einer „guten“ und 29 % von einer „zufriedenstellenden“ Entwicklung in den kommenden Monaten aus.
85 % der deutschen und österreichischen Säger gehen von weiter steigenden Rund- und Schnittholzpreisen im 1. Halbjahr aus.
Preise werden steigen
Weitgehend einig sind die Unternehmen in puncto Preisentwicklung. Keiner der befragten Säger rechnet im ersten Halbjahr mit sinkenden Ein- und Verkaufspreisen und nur wenige gehen von stabilen Preisen aus. Die überwältigende Mehrheit (85 %) der Betriebe kalkuliert im 1. Halbjahr mit steigenden Schnittholzpreisen. Genauso viele rechnen in den kommenden Monaten mit höheren Einkaufspreisen.
Hohe Investitionsbereitschaft
Verfolgt man im Holzkurier die zahlreichen Meldungen über geplante Neubauten und Erweiterungen in den Bereichen Säge- und Weiterverarbeitung, ist die Beurteilung der Investitionsbereitschaft der gesamten Branche keine große Überraschung: 59 % schätzen diese als „hoch“, 32 % als „gleichbleibend“ und 10 % als „niedrig“ ein.
Die Holzkurier-Redaktion erhebt quartalsweise die Stimmung unter den Sägern. Natürlich sind wir auch an Ihren Einschätzungen interessiert: office@holzkurier.com