Von 2014 bis 2019 waren es Binderholz und Mayr-Melnhof Holz, welche die höchsten kumulierten Gewinne aufwiesen – 299 Mio. € beziehungsweise 297 Mio. €. Das waren also im Schnitt 50 Mio. €/J. Beide Holzindustrien kauften in diesem Zeitraum in Deutschland Unternehmen zu, Binderholz engagierte sich sogar in Finnland.
Jedes Jahr eine Erwähnung wert ist die wirtschaftliche Kehrtwende von Mayr-Melnhof Holz: Von –126 Mio. € (2007 bis 2013) drehte man von Leoben aus auf fast +300 Mio. € in den folgenden sechs Jahren.
Auf Platz drei der Unternehmen mit den höchsten kumulierten Jahresüberschüssen von 2014 bis 2019 findet sich die Tiroler Pfeifer-Gruppe mit einem Gewinn von 141 Mio. €.
101 Mio. € waren es bei Hasslacher Norica Timber. Das Kärntner Familienunternehmen war bereits in der schwierigen Phase (2007 bis 2013) in Summe mit 12 Mio. € positiv.
Letzteres gilt auch für die Holzindustrie Maresch (+10 Mio. € 2007 bis 2013). Maresch erwirtschaftete von 2014 bis 2019 dann 45 Mio. €.
Die reinen Sägewerksergebnisse der Johann Offner Holzindustrie summierten sich auf 33 Mio. €. Sieht man das Kärntner Unternehmen samt seiner Weiterverarbeitungssparte KLH, so kommen für diese sechs Jahre nochmals knapp 16 Mio. € obendrauf. KLH erwirtschaftete in den vergangenen Jahren pro Jahr einen Überschuss von rund 2,5 Mio. €. 2019 waren es sogar über 4 Mio. €.
Als reines Sägewerk liegt die Donausäge Rumplmayr bei 15,8 Mio. € Überschuss seit 2014.
| 2007–2013 | 2014–2019 |
|---|---|
| Umsatzanstieg von 2007 bis 2013 um 45 % bei allen sieben Unternehmen | Umsatzanstieg von 2014 bis 2019 um 157 % bei allen sieben Unternehmen |
| 137 Mio. € Verlust aller sieben Unternehmen | 933 Mio. € Gewinn aller sieben Unternehmen |
| Größte Verluste: Mayr-Melnhof Holz mit 126 Mio. € | Größte Gewinne: Binderholz mit 299 Mio. €; es folgt Mayr-Melnhof Holz mit 297 Mio. € |