1965 trat er in den Familienbetrieb ein. Nachdem seine Forderungen nach Modernisierungen ungehört blieben, gründete er 1972 sein eigenes Sägewerk.
Der Jubilar startete klein, investierte jedoch stetig in neue Sägewerkstechnik. 1983 baute der Jubilar eine Sägelinie, die dank Onlinetechnik und elektronischer Einschnittoptimierung eine der Modernsten ihrer Zeit in ganz Deutschland war. In den 1990er-Jahren folgten weitere Sägelinien sowie mit Holztrocknungs-, Hobel- und Abbundanlagen Investments in die Wertschöpfungstiefe. 2006 folgte der Bau einer KVH-Anlage. Im selben Jahr stieg sein Sohn, Henning Ruser, in das Unternehmen ein. Heute beschäftigt Ruser Holz 130 Mitarbeiter und verarbeitet 205.000 fm/J verarbeitet, ein.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit war Ruser auch im Verbandswesen aktiv und maßgeblich an der Gründung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) beteiligt.