„Mit Optinex bieten wir unseren Kunden und Partnern eine Planungs- und Optimierungssoftware für die gesamte Wertschöpfungskette – vom Forst bis zum fertigen Endprodukt. Unser Fokus liegt auf der Digitalisierung, umgesetzt in intelligente und nutzerfreundliche Produkte“, erklärt Carl Barck, CEO und Gründer von ForestX. Der Holzkurier trifft das engagierte Unternehmen in der Steiermark, wo Mayr-Melnhof Holz in Leoben seit Sommer vergangenen Jahres erfolgreich mit der schwedischen Lösung arbeitet.
Präzise Simulationsmodelle
Optinex unterstützt Entscheidungsprozesse auf strategischer, taktischer und operativer Ebene. „Wer in der Holzbranche erfolgreich sein will, muss die gesamte Wertschöpfungskette im Blick haben. Dafür braucht es Partner wie uns, die sowohl den Forst als auch die Industrie verstehen“, betont Barck. Die Software fungiert als zusätzlicher Layer zwischen dem ERP-System und der operativen Unternehmensebene. Sie greift auf sämtliche verfügbare ERP-Daten zu – von Bedarfspositionen über Produkte und Aufträge bis zu Lagerbeständen. Über die Schnittstelle zur operativen Ebene integriert Optinex Informationen zu Verfügbarkeiten, Schichtplänen und Produktionsdaten. So kann die Software nicht nur den Output maximieren, sondern unterstützt die Planung auf operativer wie strategischer Ebene.
Optinex spricht beide Sprachen: die von SAP ebenso wie die eines Sägewerks.
Exklusiver SAP-Partner
„Optinex ist die einzige von SAP zertifizierte und im offiziellen SAP- Store gelistete Lösung für die Holzindustrie. Von Beginn an arbeiten wir eng mit SAP zusammen und ermöglichen eine vollständige Integration in das ERP-System“, erläutert Barck. „Man könnte sagen: Wir verbessern SAP für die Holzwelt. Unsere Tools bilden die spezifischen Anforderungen der Holzindustrie ab und machen sie innerhalb von SAP greifbar.“
Ausbeute ist der Schlüssel: Die automatische Schnittbildgenerierung sorgt dafür, dass das Rohmaterial bestens genützt wird und Produkte erzeugt werden, die sich auch sinnvoll am Markt absetzen lassen (Screenshot dient Symbolbild) © Mayr-Melnhof Holz
Auch wenn der Fokus auf der SAP-Integration liegt, funktioniert Optinex völlig unabhängig vom eingesetzten ERP-System. „Wir sind in sämtliche Systeme vollständig integrierbar“, bestätigt Barck. Bei ForestX ist man jedoch überzeugt, dass sich SAP auch in der Holzbranche weiter etablieren wird. „Die Anforderungen großer Holzindustrien steigen kontinuierlich. Dabei wird oft kritisiert, dass SAP nicht speziell für die Holzbranche entwickelt wurde und daher branchenspezifischen Anforderungen nicht gerecht wird. In Kombination mit Optinex lassen sich diese Bedenken jedoch schnell ausräumen“, erklärt Barck selbstbewusst.
Von Schweden bis nach Österreich
In Nordeuropa ist ForestX mit seinem innovativen Tool fest etabliert. Zahlreiche Unternehmen der Forst- und Holzbranche setzen auf die Lösung. Im deutschsprachigen Raum konnten bereits Rubner und die Pfeifer-Gruppe als Partner gewonnen werden. Im vergangenen Jahr wurde zudem ein erstes Projekt mit Mayr-Melnhof Holz erfolgreich abgeschlossen.
Nahtlose Integration in bestehende IT-Infrastruktur
Immer wissen, was Sache ist: Optinex optimiert Fertigungs- und Produktionsaufträge unter Berücksichtigung sämtlicher Maschinendaten und Kapazitäten © ForestX
In Leoben begann 2019 die Umstellung auf SAP. Drei Jahre später war die Lösung in allen Unternehmensbereichen implementiert – ein umfassender IT-Infrastrukturwandel, den man dort laut Reinhard Zörnpfenning, Leiter der Division Schnittholz bei Mayr-Melnhof Holz, nicht bereut: „SAP ist die optimale Lösung, da es sämtliche Unternehmensbereiche in einer einzigen Anwendung abbildet. Um die spezifischen Anforderungen eines Sägewerks vollständig abzudecken, setzen wir seit vergangenem Jahr auf ForestX mit Optinex.“
Optimierte Auftrags- und Schnittplanung
Gute Zusammenarbeit: Reinhard Zörnpfenning von Mayr-Melnhof Holz und Carl Barck von ForestX (v. li.) stehen in kontinuierlichem Austausch. Im vergangenen Jahr wurden erste Optinex-Module erfolgreich in den Workflow am Standort Leoben integriert. Nach positiven Erfahrungen ist eine weitere Vertiefung der Kooperation geplant © Raphael Kerschbaumer
In Leoben erfüllt Optinex zwei zentrale Funktionen: Zum einen werden die Fertigungsaufträge für die Sägeproduktion in SAP über Optinex gesteuert. Dabei berücksichtigt die Software umfassend Verfügbarkeiten, Maschinendaten und Kapazitäten. Zum anderen übernimmt Optinex die Schnittbildgenerierung, indem die Software Materialdaten aus SAP nutzt, um aus einem in Optinex erstellten Schnittbild Stücklisten für SAP zu erstellen. „Vor der Einführung von Optinex musste dieser Schritt manuell in SAP eingepflegt werden – ein aufwendiger Prozess mit erheblichem Fehlerpotenzial“, erläutert Zörnpfenning.
Barck ergänzt und fasst zusammen: „Bei der Schnittbildoptimierung nutzen wir sämtliche Rohmaterialdaten. Gleichzeitig fließen wichtige Parameter zur Rohmaterialverfügbarkeit und Marktnachfrage ein, um eine wertmaximierte Produktion zu ermöglichen. Auf Knopfdruck spielen wir die Stückliste zurück ins SAP und generieren die zugehörigen Produktionsaufträge. Am Ende geht es darum, den maximalen Wert aus dem Rohmaterial zu erzielen – für Produkte, die sich auch am Markt erfolgreich absetzen lassen.“ Abschließend betont er: „Bei ForestX liegt der Fokus auf Gegenwart und Zukunft. Mit unseren Planungstools wollen wir Unternehmen nicht nur im Alltag unterstützen, sondern auch zu besseren Geschäftsentscheidungen befähigen.“
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