Anfang des Jahres war der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Kurth noch von einem Wiederaufbau ausgegangen. Als einen der Gründe für die Schließung nennt er nun die unzureichende Nadelrundholz-Versorgung. Die bisherigen Einkaufsregionen für das Werk waren in den vergangenen Jahren stark von der Borkenkäferkalamität betroffen.
Bei dem Brand wurden die Produktions- und eine Lagerhalle zerstört. Die Brandursache konnte nicht mehr abschließend festgestellt werden. Es wird von einem technischen Defekt ausgegangen.
Das Sägewerk war mit einer Spaner- und Gatterlinie ausgestattet. In den vergangenen Jahren wurden jährlich rund 80.000 fm Fichte sowie in geringerem Umfang auch Lärche und Douglasie eingeschnitten. Hauptabsatzmarkt für das Schnittholz waren Paletten- und Verpackungshersteller. Die aus Douglasie und Lärche produzierten Sortimente wurde im angeschlossenem Holzfachmarkt verkauft.
Neben dem Abverkauf der Warenbestände des Holzhandels bietet Kurth Holz auch die bei dem Brand unbeschädigt gebliebenen Sägewerksanlagen zum Verkauf an. Diese umfassen unter anderem den für Lang- und Kurzholz geeigneten Rundholzplatz von Sänger & Massierer, Wildeshausen/DE, beziehungsweise Holtec, Hellenthal/DE. In den mit 60 Sortierboxen ausgestatten Platz sind eine Entrindungsanlage von Valon Kone, Lohja/FI, Typ VK100-100/6, und eine Rundholzvermessung des Typs Logeye von Microtec, Brixen/IT, integriert. Darüber hinaus stehen mehrere Stapler, zwei Radlader und zwei Liebherr-Mobilbagger (LH 30 M Litronic und A924 C Litronic) sowie die Trockenkammern von Mühlböck, Eberschwang, mit 2 mal 40 m³ und Vanicek, Hartberg, mit 80 m³ zum Verkauf.