Allianz für mehr Laubholzverarbeitung (v. li.): Patrik Rodelberger (Pollmeier Furnierwerkstoffe), Willi Lacker, Marina Sienz (Lacker Sägewerk), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Julia Möbus (DeSH) und Tobias Söllner (Pollmeier-Gruppe) © StMWi/Bastian Brummer
Aiwanger erhielt bei dem Austausch aus erster Hand Daten und Fakten über Laubholz-Nutzungspotenziale. Zur DeSH-Abordnung unter der Leitung von Geschäftsführerin Julia Möbus gehörten der Laubholzsäger Willi Lacker und Patrik Rodlberger, Geschäftsführer von Pollmeier Furnierwerkstoffe. Möbus warnt vor einer wachsenden Diskrepanz zwischen Rohstoffangebot und Nutzung. Dadurch gerieten regionale Wertschöpfung, Investitionen und Klimaschutzziele unter Druck. Mit der Initiative „Laubholz+“ soll die Mobilisierung des Rohstoffs und die Stärkung der Verarbeitungskapazitäten vorangetrieben werden.
Lacker informierte Aiwanger aus Sicht eines mittelständischen Laubholzsägewerks (Jahreseinschnitt jeweils 10.000 fm Eiche und Buche). Lacker ist vor allem auf die Fertigung von Rohschwellen für den Gleisbau sowie Buchen-Verpackungs- und Palettenhölzer ausgerichtet. Branchenweit bekannt ist er zwischenzeitlich für die Markterschließung der in einem immer größeren Umfang anfallenden Wurmeiche. Rodlberger berichtete Aiwanger über Innovationen in der Laubholzverarbeitung. Hierzu zählt vor allem das Furnierschichtholz „Baubuche“ für den Holzbau, mit deren Produktion Pollmeier vor zehn Jahren begonnen hat.